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Willkommen im Hundezucht und Zugsport Kennel Alaskan Malamute of Cathi's Meadow Garden

Frequently Asked Questions

You are looking for information about the breed in general or from the areas of care & activities, racing & exhibitions or dog breeding?

We have compiled our answers to the most frequently asked questions.

  • Warum habt ihr euch für die Rasse Alaskan Malamute entschieden?
    Möchte man sich einen Malamute anschaffen, wird man gewarnt, dass er „trotz seines gelassenen, ruhigen Wesens viel Beschäftigung und Bewegung braucht“. Genau aus diesem Grund haben wir uns für diese Schlittenhunderasse entschieden. Wir wollten Hunde, die uns – wortwörtlich – aus unserer Komfortzone herausholen und physische Beschäftigung von uns abverlangen, um somit den Alltagsfokus auf unsere Gesundheit zu verlegen. Wir wollten keinen Hund, mit dem man dann doch mal schnell nur noch eine kurze Gassi-Runde spazieren geht, um ihn glücklich zu machen, sondern Arbeitstiere, die sich in unseren aktiveren Alltag ideal einfügen. Durch die Haltung von Leonbergern, Kuvasz und Berner Sennenhunden hatten wir bereits Erfahrung mit Berg- und Herdenschutzhunden. Hundekenner erahnen, woher die Leidenschaft für große Hunderassen kommt. Im damals zeitlich ausgeschöpften Alltag waren diese eher gemütlichen Felle ideal. Harald durfte vor etwa 20 Jahren auf einem Schlittenhunderennen als Dog Handler eines Husky-Gespannes dabei sein, da packte ihn das Nordische Fieber. Vom Schweinehund zum Schlittenhund Vor ein paar Jahren stand der Entschluss dann fest. Der Schweinehund musste weg, mindestens ein aktiver Hund musste her. Die Suche nach der geeigneten Rasse begann. Die Bedingung war: die Rasse muss menschenfreundlich sein und die benötigte Auslastung einfordern. Mit dem Zugsport im Hinterkopf war aber auch klar, dass das Rudel nicht zu groß sein sollte. Der Hund musste also kräftig sein. Die Entscheidung fiel auf den Alaskan Malamute. Der tägliche Umgang mit Alaskan Malamutes hatte aber nicht nur seine Auswirkungen auf unsere sportliche Motivation. Nach und nach wurde unweigerlich immer tiefer in die Thematik Geschichte und Entwicklung dieser Arktischen Hunderasse eingetaucht und ihrer Problematik: sie gehört zu den ältesten Hunderassen überhaupt und doch ist sie auf Ausstellungen oder Schlittenhunderennen in dieser Region wenig vertreten. Unsere Vision: Eine gezielte Mischung Deshalb war es uns wichtig, für unsere Zucht hier im südwestlichen Dreiländereck reinrassige Alaskan Malamutes aus dem östlich gelegenen Ausland zu beziehen, um mit einem internationalen Genpool vielfältige Schlittenhunde zu züchten und nach den Standards der FCI zum Erhalt einer gesunden Rasse beizutragen.
  • Welche Charaktereigenschaften hat ein Alaskan Malamute?
    Ein menschenfreundliches Wesen Der Alaskan Malamute ist in erster Linie ein kräftiger, lauffreudiger Arbeitshund, besitzt aber auch ein sehr umgängliches Wesen: die Menschenfreundlichkeit steckt ihm im Blut. Seine Selektion erfolgte nicht nur auf Arbeitsfähigkeit, sondern auch auf ein umgängliches und menschenfreundliches Wesen. Noch heute ist Aggressivität und Ängstlichkeit ein zuchtausschließender Fehler. Legt ein Malamute dieses Verhalten an den Tag, darf er bei offiziellen vom FCI anerkannten Hundezuchtvereinen und deren zertifizierten Zwingern nicht an der Zucht teilnehmen. Die wichtigste Eigenschaft dieser Rasse ist also ihr ausgeprägtes Sozialverhalten. Ein Malamute ist kein „Ein-Mann-Hund“, da diese Arbeitshunde unter Mushern sehr oft getauscht oder verliehen wurden. Dementsprechend passen sie sich einer neuen Umgebung mühelos an (was uns bei unserer Xandra zugutekam, die erst mit sechs Jahren in Cathi’s Meadow Garden einzog). Der Alaskan Malamute freut sich über jeden Besuch und bellt kaum. Als Wachhund wäre er daher eine völlige Fehlbesetzung, denn durch sein Wesen würde er sich auch über den Besuch des Einbrechers freuen. Ein ausgeglichenes Rudeltier Der Alaskan Malamute ist ein Rudeltier, alleine zu Hause bleiben zu müssen, kann für ihn zum Problem werden. Einige Vierbeiner – unser Zero wäre hierfür ein Vorzeigeexemplar – beklagen die Sehnsucht nach Artgenossen mit lautem Geheul. Grundsätzlich ist er ein sehr freundlicher Hund, der sich sonst aber nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Wenn bei uns im Dorf die Kinder in Sichtweite der Hunde am Zaun kleben, werden diese lediglich mit einem müden Schwanzwedeln begrüßt. Anders sieht das bei einem Freund der Familie aus – wenn seine Autoreifen über den Schotter knirschen, wissen die Malis ganz genau, wer jetzt gleich ein Leckerli bekommt, und das teilen sie dann auch freudig und sprunghaft mit! Während er seinem vertrauten Menschen also bereitwillig folgt, begegnet der Malamute Fremden in der Regel sehr ruhig und freundlich distanziert, eher sogar mit einer gewissen Gleichgültigkeit. Dieselbe Einstellung zeigt er meist auch gegenüber anderen Vierbeinern. Hier entscheidet die Sympathie, ob sie sich verstehen. Mit gut sozialisierten Artgenossen hat er in der Regel wenig Schwierigkeiten. Männliche Vertreter der Rasse – und da gehören unser Manouk und Zero auf jeden Fall dazu – legen aber schon auch mal ein ausgeprägtes Dominanzverhalten an den Tag, wenn sie bspw. mit einem ihrer Mädels unterwegs sind und sich das arbeitswillige Rudeltier dann die Aufgabe des Beschützers zugeschrieben hat. Provozieren sollte man ihn dann besser nicht, denn zu unterschätzen ist der kräftige und stolze Hund auf keinen Fall. Ein verspielter Kamerad Der Schlittenhund aus dem hohen Norden beeindruckt nicht nur mit seiner imposanten Statur. Denn auch wenn ein erwachsener Alaskan Malamute sehr viel Würde ausstrahlt, bleibt er verspielt und unternehmungslustig. Auch sonst ist der Hund von den Mahlemiuten eine ganz besondere Hundepersönlichkeit. Bei den Inuit leben die Tiere seit mehreren Jahrhunderten im Familienverband, daher versteht sich der verspielte Malamute mit Kindern in der Regel sehr gut. In ihrer arktischen Heimat war es damals üblich, dass sich die Kinder und die Welpen während der Nachtruhe gegenseitig wärmten. Und egal ob Welpe oder adulter Hund – diese Hunderasse liebt die Menschen und freut sich über Streicheleinheiten. Trotzdem sollte man einen solch kräftigen Hund natürlich nie mit einem Kind alleine lassen. Ein aufgewecktes Kräftebündel Ein Malamute ist ein anhänglicher, treuer Begleiter, der über eine hohe Intelligenz und einen großen Arbeitswillen verfügt. Diese Eigenschaften sollten entsprechend gefördert werden, damit er nicht zum Problemhund wird. Denn er ist und bleibt ein Arbeitstier, das voller Tatendrang steckt. Wenn ein Alaskan Malamute nicht ausreichend beschäftigt wird, sorgt er selbst für Abwechslung. Größere Schäden im Haus oder im Garten sind vorprogrammiert und ja, wir sprechen aus Erfahrung. Ein Garten ist fast Pflicht, wenn über die Haltung eines Alaskan Malamute nachgedacht wird. Dieser sollte aber gut und tief gesichert sein, denn Alaskan Malamutes gelten als Ausbrecherkönige (und auch das können wir bestätigen). Man sollte nicht zu sehr an Gartenpflanzen hängen, denn sie lieben es, im Boden zu wühlen. Dabei können sie sich auch gut unter einem Zaun hindurch graben. Täglich gräbt das Murmeltier: So schnell, wie die Biester graben, bekommen wir die Löcher gar nicht zugeschüttet! Während der Malamute keinerlei Wachtrieb mitbringt, ist sein Jagdtrieb dafür umso ausgeprägter. Freilauf ist, wenn überhaupt, nur nach guter Erziehung oder in wildarmen Gebieten möglich. Er muss auf Spaziergängen in der Regel an der langen Leine geführt werden. Trotzdem benötigt er unbedingt viel Auslauf und Platz, um glücklich und ausgelastet zu sein. Besser sind natürlich lange Schlittenhund-Touren oder anderer Zughundesport. Manche Hunde lassen sich für Agility begeistern. Ein selbstbewusster Begleiter Im Alaskan Malamute wohnen zwei Seelen: Auf der einen Seite der sture, unerziehbare Hund, auf der anderen Seite das arbeitswillige, folgsame Wesen. Alaskan Malamutes sind Arbeitshunde. Sie sind es gewohnt, sich viel zu bewegen und benötigen den Auslauf auch. Wird er vor einen Wagen gespannt, ist er aufmerksam und folgt auf das Wort. Hier begeistern die Hunde dieser Rasse mit Ausdauer und Robustheit – jedoch tun sie das auch bei der Erziehung. Ein Sprichwort sagt: Es gibt Hunde und es gibt den Alaskan Malamute. Ganz falsch ist dieses alte Sprichwort nicht, denn diese Hunde sind etwas ganz Besonderes. Denn als „Begleiter bei der Jagd“ möchten sie selbstständig denken. Sie sind keine reinen Befehlsempfänger mit uneingeschränkter Gehorsamkeit. Sie wollen verstehen, warum sie einen Befehl ausführen sollen. Das eigenwillige und selbstständige Wesen macht die Erziehung daher oft zu einer Geduldsprobe. Entscheidungen trifft der Malamute gerne selbst. Dabei bringt er nicht allzu viel Will to Please mit – zumindest, wenn man darunter devoten Gehorsam versteht. Er ist selbstbewusst und mutig, aber weder überdreht noch nervös. Für die Erziehung eines Alaskan Malamutes braucht man viel Geduld. Mittels Gewalt, Druck oder Zwang wird man bei dieser Rasse nichts erreichen. Und obwohl die Erziehung und Haltung sicher einiges abverlangt, lohnt sich die Mühe. Der Grund dafür liegt in der Herkunft des Hundes. Denn mit dem Hund von den Mahlemiuten bekommt man einen Hund, der für die innige Mensch-Tier-Beziehung bekannt ist. Quellen: Fressnapf (2022), Alaskan Malamute. Futalis (2022), Alaskan Malamute. Hundeo (2022), Alaskan Malamute. Mein Haustier (2022), Alaskan Malamute. Tierfreund (2022), Alaskan Malamute. Zooplus (2022), Alaskan Malamute.
  • Woher kommt der Alaskan Malamute?
    Die Geschichte der "Lokomotive des Nordens" verliert sich in prähistorischer Zeit. Die bisher ältesten Funde sind 9.000 Jahre alt und stammen aus Sibirien. Im ständigen Frost waren die Überreste der Hunde noch gut erhalten. Während der letzten Eiszeit war die Beringstraße mit Eis bedeckt und die Menschen konnten zu Fuß von Sibirien nach Alaska wandern. Mit den Jägern zogen ihre Hunde in diesen nordwestlichen Teil der Arktis. Dort war der Alaskan Malamute bis zum 19. Jahrhundert die einzige Hunderasse und gehört somit zu einer der ältesten arktischen Hunderassen, die seit mehr als 2000 Jahren den Menschen dieser Region als Schlitten- und Jagdhunde dient. Den Namen Alaskan Malamute erhielt er durch die Malhemuit-Inuits, einem Eskimostamm im hohen Alaska, die den Hund von den Mahlemiuten züchteten. Der Hund des Mahlemiuten: Ein freundlicher Vierbeiner, der sich optimal an die harten Lebensbedingungen der Schneewüste anpasst. Die Inuits wussten diese als zuverlässig und unermüdlich geltenden Schlittenhunde für die Arbeit vor dem Schlitten über Jahrhunderte zu schätzen. Er diente den nomadisierenden Jägern und Fischern zuverlässig als Zugtier und Jagdhelfer. Bei der Zuchtauswahl wurde vor allem auf widerstandsfähige, freundliche Tiere geachtet. Die Optik spielte eine untergeordnete Rolle, denn der Hund musste im rauen Klima der Arktis bestehen und hart arbeiten. Dabei ist er kein Sprinter, er wurde auf Kraft und Ausdauer hin selektiert. Auch jetzt zeigt der Körperbau des Alaskan Malamute in erster Linie seine Eignung zum Ziehen schwerer Lasten. Im 19. Jahrhundert weckte er das Interesse von Menschen, die auf Rennschlittenhunde-Eigenschaften hin züchteten, wobei vermehrt andere Rassen eingekreuzt wurden und die Alaskan Malamutes als eigenständige Rasse beinahe verloren gingen. Eine Handvoll engagierter Liebhaber machte sich später auf die Suche nach typvollen, unvermischten Hunden in fernab gelegenen Inuit-Siedlungen. Diese Fundhunde gelten heute als Stammhalter des Zuchtaufbaus. Dem Buch The Complete Alaskan Malamute von Eva B. Seeley (Chinook Kennel) ist zu entnehmen, dass im Jahre 1929 aus einem Wurf des Rüden Yukon Jad und der Hündin Bessie ihr erster Wurf von sehr einheitlicher, ausgezeichneter Qualität entstand. Es waren die Rüden Finn, Tugg, Kearsage und Gripp of Yukon. Gripp wurde später der erste AKC-Schönheits-Champion, nicht zuletzt aber auch Seeley's Leithund des olympischen Gespanns in Lake Placid und Lebensretter seiner Eigentümerin anlässlich einer Schlitten-Tour durch die Berge. Er war auch der erste registrierte Alaskan Malamute der USA und somit der Stammvater unserer heutigen Alaskan Malamutes. Leider kamen viele Hunde aus dieser Zucht wie die meisten im zweiten Weltkrieg eingesetzten Alaskan Malamutes nicht mehr zurück. Mit Gripp erfolgte die offizielle Anerkennung der Rasse im Jahre 1935 mit der Niederlegung des Standards, die Anerkennung durch den American Kennel Club (AKC) und die Gründung des Alaskan Malamute Club of America. Alaskan Malamutes gehen heute vor allem auf drei Linien zurück: Kotzebue, M’Loot und Irwin/Hinman, wobei letztere weitaus seltener ist als die beiden anderen. Innerhalb dieser Linien gab es markante optische Unterschiede, was die nach wie vor weitgefächerte Bandbreite der Malamuten erklärt. Der harmonische Gesamteindruck ist dabei jeweils entscheidend. Im Internet gibt es eine verlässliche Pedigree-Datenbank und es ist wahnsinnig interessant zu schauen, wie die Hunde miteinander vernetzt sind. Egal, ob man dort bspw. bei dem Großvater von Manouk und Miska (Otello Del Lago Degli Orsi aus Italien) startet oder bei dem von Zero (Taste of Victory Shayn aus Weißrussland): man kann die ganze Linie zurückverfolgen und stolpert genauso über die Namen Rowdy of Nome, Dodge's Lou, dem World War II Hund und Foundation dog der M'Loot Linie, oder über Gripp of Yukon. Übrigens: Der scheinbar erste Eintrag ins Zuchtbuch vom DCNH im Jahre 1966 ist ein Wurf aus Grey Ghost und Mutter Sena Lake’s Silver Girl mit 6 Welpen (Rüden: Avik – grau/weiß, Alk – schwarz/weiß, Hündin: Atka grau/weiß, Atai - grau/weiß, Aika grau/weiß und Aymara ebenfalls grau/weiß. Züchter: Heinz Kaul / Zwinger vom Eis Kap. Sena-Laks Silver Girl wurde zusammen mit ihrem Bruder Sena-Laks Silver Boy aus den USA importiert, beide waren sie reinweiß. Quellen: Gremm, S. (2014), Alaskan Malamute – Ein Rassespecial zusammengestellt von Cäcilia Hirn und Sylvia Gremm, in: DCNH Clubnachrichten, Ausgabe 1/2014, S. 30-39. Mein Haustier (2022), Alaskan Malamute Steckbrief. VDH (2022), VDH Rasselexikon 2022. Alaskan Malamute – Die Herkunft des Alaskan Malamute.
  • Für wen eignet sich ein Alaskan Malamute?
    Die Haltung dieser Rasse erfordert eine sehr selbstkritische Prüfung und ausführliche Züchtergespräche vor der Anschaffung. Der Alaskan Malamute ist eine ursprüngliche Rasse und wurde als Arbeitshund gezüchtet. Das muss berücksichtigt werden, bevor man sich für diese Rasse entscheidet. Trotz seines gelassenen, ruhigen Wesens braucht er Beschäftigung und Bewegung. Er benötigt von klein an konsequente Erziehung, um nicht die Rudelführung anzustreben. Es handelt sich hier um einen ausgesprochenen Kraftprotz mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein. Sein intelligentes Wesen kombiniert mit seiner Sturheit kann also zu einer großen Herausforderung für jemanden mit fehlender Hundeerfahrung werden. Will man als Rudelchef anerkannt werden, braucht man entsprechende Kenntnis in Hundeverhalten, um den Hund führen zu können. Die Rasse ist für Menschen geeignet, die die Zeit und Neigung haben, sich intensiv mit der Rasse auseinander- und durchzusetzen, denn der eigenständige, manchmal auch stur genannte Malamute stellt hohe Anforderungen an seinen Besitzer. Er ist kein „Ein-Mann-Hund“, sondern fühlt sich im Rudel am wohlsten. Er ist also idealerweise von einem oder mehreren Artgenossen umgeben. Fehlen die, kann die Familie das Rudel bilden. Dann muss der Malamute allerdings mit klaren Machtverhältnissen wirklich gut in die Familie integriert sein. Ein kinderlieber Kraftprotz Mit Artgenossen kann er ganzjährig im Freien gehalten werden, als Einzelhund braucht er in der Familie ständig menschlichen Kontakt. Da der Alaskan Malamute sehr kinderlieb ist, eignet er sich auch als Familienhund. Die Hunde von den Mahlemiuten wurden früher unter anderem dazu genutzt, um die Kinder zu wärmen. Ein aggressiver Hund wurde unwiderruflich aus der Zucht genommen. Über die Jahrhunderte ist so also eine sehr kinderliebe und generell sehr menschenbezogene Rasse entstanden. Das führte aber auch dazu, dass er nicht gerne allein ist und sich ein Einzelhund folglich nicht für Singles eignet, die tagsüber arbeiten und erst abends nach Hause kommen. Außerdem sollte man kein Problem damit haben, sich bei jedem Wetter (lange) im Freien aufzuhalten. Nur so kann man für die Bewegung sorgen, die ein Alaskan Malamute bei artgerechter Haltung braucht. Der Malamute eignet sich also für aktive Menschen, die täglich mehrere Stunden Zeit haben, um mit ihrem Hund zusammen Sport zu machen und ihn auszulasten. Dann kann man ihn auch in einer Wohnung halten. Für die Erziehung eines Welpen braucht man viel Geduld, Liebe und Fingerspitzengefühl. Bei ausreichend Auslastung durch Arbeit und Allwetter-Beschäftigung erhält man dann ein ausgeglichenes Familienmitglied. Ein eigensinniges Rudelmitglied Der Malamute versucht vom Welpen- bis ins hohe Alter immer wieder seine Grenzen auszutesten und die bestehende Rangordnung zu seinen Gunsten umzuwerfen. Jeder, der mit dem Hund zusammenlebt, muss in der Lage sein, gut damit zurechtzukommen. Alle Familienmitglieder müssen in der Rangfolge vor dem Malamute stehen. Diese Rangfolge sollte nicht nur klar sein, sondern auch unbedingt eingehalten werden. Der Alaskan Malamute braucht also eine konsequente und geduldige Erziehung mit viel Liebe und einer klaren Hierarchie. Wichtig ist, dass Befehle immer der gleichen Logik folgen und der Hund versteht, warum er was genau tun soll. Man sollte ihm also nie einen Befehl geben und puren Gehorsam erwarten. Er gehorcht nur, wenn er versteht, warum er das soll. Die Hunde sind intelligent und wollen ernst genommen werden. Der Malamute denkt gerne selbst und entscheidet dementsprechend bei Bedarf auch selbständig. Vor allem „in der Pubertät“ überschreitet er gerne mal seine Befugnisse und stellt die Autorität von Herrchen und Frauchen immer wieder in Frage. Dem sollte man mit Konsequenz begegnen. Übertriebene Härte ist auch bei dieser Rasse der falsche Weg. Geduld und Souveränität sind die entscheidenden Faktoren. Allerdings kann der Malamute auch Ausnahmen erkennen. Die hohe Intelligenz der Hunde lässt also auch besondere Umstände zu. Fährt bspw. das Auto unseres Familienfreundes auf den Schotter, wissen unsere Malis ganz genau, dass sie nun alle ein Leckerli bekommen. Unsere Junghunde springen dabei als erstes ungeduldig an den Zaun und obwohl immer der Rangfolge nach gefüttert werden muss, erlauben die Mitglieder aus den oberen Rängen ausnahmsweise, dass die jungen Wuselbündel zuerst begrüßt werden dürfen. „Er weiß es ja nicht besser.“ Würden allerdings wir die ungestümen Junghunde zuerst belohnen, so würden wir sie in ihrem aufmüpfigen Verhalten bestärken, wodurch wir Rangkämpfe provozieren könnten. Quellen: Dehunderassen (2022), Alaskan Malamute. Die Hunde (2022), Kann man einen Alaskan Malamute in der Wohnung halten?. Haustierratgeber (2022), Alaskan Malamute - die älteste arktische Hunderasse. Welpenliebe (2022), Alaskan Malamute Welpen.
  • Wie pflege ich das Fell vom Alaskan Malamute?
    Der Sommer steht vor der Tür und unser Nordischer Begleiter beginnt mit dem Fellwechsel (… meist auch im Herbst. Oder bei hormonellen Schwankungen. Oder durch Lust und Laune. Eigentlich so gut wie immer.). Der Alaskan Malamute ist eine Rasse mit langem Haar und viel Unterwolle. Bei einer solchen Rasse benötigt man verschiedene Bürsten oder Striegel und eventuell eine Schere oder einen Entfilzungskamm für hartnäckige Fellknäuel. Ein Malamute sollte mindestens ein bis zwei Mal die Woche und im Fellwechsel mindestens jeden zweiten Tag gebürstet werden. So kann man auch die Haare geordnet sammeln, bevor diese in der ganzen Wohnung verteilen werden. Dadurch wird nicht nur die Hausarbeit um einiges erleichtert. Das Bürsten erleichtert auch den Fellwechsel des Malamutes, da so die losen und überflüssigen Haare schnell entfernt werden. Ansonsten kann es passieren, dass sich die Haare verfilzen. Das ist für den Mali sehr unangenehm und dessen Entfernung für den Besitzer sehr aufwendig. Aber was macht man im Anschluss mit dem ganzen Haufen an Haaren? Die positiven Seiten des Fellwechsels Da man aus einem Malamute jährlich meist einen kompletten eigenen Malamute herausbürsten kann, ist die Menge an Fell für den Müll eigentlich fast zu schade. Glücklicherweise lassen sich daraus auch einige nützliche Dinge herstellen: Die Haare können u.a. bei der Vertreibung von Mardern hilfreich sein. Streut man ein paar Büschel dort aus, wo sich der Marder gerne aufhält, sucht er sich ein neues Versteck, sobald er den Hundegeruch wahrnimmt. Während der Nistzeit können ein paar Haare gut sichtbar ausgestreut werden. Auch Vögel lieben einen Hauch von Luxus und staffieren ihr Nest gerne mit weichen Hundehaaren aus. Diese geben den Jungvögeln Wärme, außerdem liegt es sich auch wesentlich bequemer als in einem nur aus Ästen und Zweigen hergestellten Nest. Scheinbar sollen Kissen aus Hundehaar gut gegen rheumatische Beschwerden sein. Wieso also nicht ein ganz spezielles Weihnachtsgeschenk selber herstellen? Wer kann schon behaupten, dass er ein Kissen mit Malamute-Haaren besitzt? Aus den Haaren lässt sich sehr gut Wolle gewinnen. Fügt man hier noch einen Anteil anderer Wolle hinzu, lassen sich die verschiedensten Dinge stricken, wie z.B. ein Pullover oder eine (Mala-)Mütze. Auch daraus lässt sich ein sehr persönliches und spezielles Weihnachtsgeschenk herstellen, auch wenn dieses durch die Reinigung der Haare, die Herstellung der Wolle, etc. durchaus seinen Preis hat. Rohstoffe retten Unser Vorgehen: Wir spenden unsere nachgebildeten Malamutes an modus intarsia e.V. Für uns ist es kein Aufwand, eine Kiste zu verstauen, in der wir das Jahr über die herausgebürstete Unterwolle sammeln, um sie dann kostenfrei einzuschicken. Bei uns hat sich jetzt ein Paket mit drei Kilo Unterwolle vom Malamute (und ein extra Beutel von unseren Birma- und Perserkatzen) auf den Weg gemacht. Der Verein kümmert sich um die Herstellung von Strickwolle, dessen Erlös gemeinnützigen Zwecken zugutekommt. Hierbei handelt es sich nicht um eine bezahlte Partnerschaft, aber warum sollten wir keine Werbung dafür machen, was sowieso jeden Hundehalter beschäftigt, so gut wie keinen Mehraufwand bringt und nebenbei noch natürliche Rohstoffe rettet? Warum man einen Alaskan Malamute nicht scheren sollte Die doppelte Schicht aus Unterwolle und Deckhaar schließt die kühle Luft dicht an der Haut ein und wirkt wie eine eingebaute Klimaanlage. Wird es entfernt, kann sich das Risiko eines Hitzschlags erhöhen. Deckhaare lenken die Sonnenstrahlen ab und schützen die empfindliche Haut. Ihre Entfernung kann die Wahrscheinlichkeit eines Sonnenbrands und einer Hautkrebserkrankung erhöhen. Geschorenes Fell wird dauerhaft geschädigt. Die Entfernung kann zu lückenhaftem, grobem, krausem oder brüchigem Fell führen. Die doppelte Schicht ist eine wirksame Barriere gegen Fliegen, Mücken, Moskitos und die von ihnen übertragenen Krankheiten. Auch wenn die Haare nach dem Scheren kürzer sind, haart der Malamute immer noch. Quellen: Alaskan Malamute (2022), Alaskan Malamute | Tipp: Hundefell. modus intarsia e.V. (2022), Rohstoffe Retten. Nützi, G. (2929), Flauschige Bescherung. Veigl, C. (2017) Fell und Fellpflege beim Alaskan Malamute.
  • Verstehen sich Alaskan Malamute und Katze?
    Verschiedene Körpersprachen Körpersprache ist eines der wichtigsten Kommunikationsmittel für Tiere. Bei Hunden und Katzen unterscheiden sich die Sprachwelten leider stark voneinander, was zu Reibungen und Missverständnissen führen kann: So gehört das Schwanzwedeln zu den wichtigsten positiven Signalen eines Hundes, während es bei Katzen dagegen Stress, Unzufriedenheit und Aggressionsbereitschaft bedeutet. Katzen begrüßen sich mit einem hoch erhobenen Schwanz. Für einen Hund bedeutet eine erhobene Rute Imponiergehabe oder gar Aggression. Dass ein Alaskan Malamute, der seine Rute rassetypisch über dem Rücken trägt, öfter sogar von den eigenen Artgenossen angepöbelt wird, ist kein Zufall. Einer erhobenen Pfote sollte man bei einer Katze nicht zu Nahe kommen. Ein Hund deutet diese Geste als Unterwürfigkeit und geht auf die Katze zu. Eine Katze starrt gerne ihr Gegenüber an und blinzelt dabei. Das Anstarren ist freundlich gemeint, aber von einem Hund meist falsch gedeutet. Das Fixieren mit den Augen bedeutet für einen Hund nämlich, dass er von dem Gegner herausgefordert wird. Gleich kann es zu einem Rangkampf übergehen. Die Begrüßung durch Nase an Nase ist sowohl bei Hund als auch bei Katze eine freundliche Geste. So kommt man einander näher. Jedoch ist die Schnittmenge zwischen der Hunde- und Katzensprache leider recht gering. Für ein gegenseitiges Verstehen auf Anhieb reicht es mit Sicherheit nicht aus. Sicherlich gibt es wesentlich mehr Differenzen und Gemeinsamkeiten. Dies sind nur einige Beispiele für unterschiedliche Körpersignale. Für einen Alaskan Malamute ist die Katze halb Beute, halb Artgenosse. Durch ihr schnelles, flinkes Fluchtverhalten löst sie beim Malamute den Jagdtrieb aus. Durch ihr eher verborgenes Zusammenleben mit dem Menschen (für den Hund ein Zeichen niedrigen Ranges) sowie ihre unverständliche Körpersprache löst sie Aversionen wie gegen unliebsame Artgenossen aus. Trotzdem können Hunde und Katzen miteinander auskommen, wenn sie schon früh aufeinander sozialisiert werden. Vergesellschaftung Meistens können diese Meinungsverschiedenheiten und Sprachprobleme erfolgreich überwunden werden. Manchmal dauert es länger, manchmal springt der Funke schneller über. Manchmal funktioniert es nie. Bestenfalls gehen sie sich dann konsequent und über Jahre aus dem Weg. Optimalerweise wachsen die Kleinen zusammen auf. Sie werden zu den besten Kumpels, spielen miteinander, kuscheln zusammen. In der Regel gelingt in diesem Fall die Eingewöhnung unproblematisch. Sowohl Kitten als auch Welpe wachsen dann zweisprachig auf. Meist sieht die Situation anders aus: Entweder lebt schon ein Hund im Haushalt und ein Kätzchen zieht ein oder ein Welpe kommt in einen Haushalt, in dem bereits eine erwachsene Katze lebt. Im ersten Fall funktioniert die Vergesellschaftung meist leichter. Ein Hund hat ein großes Herz und ist in der Regel gerne bereit, die Katze in ein Rudel aufzunehmen. Wenn die Katze bereits das Haus oder die Wohnung ungeteilt für sich hatte und plötzlich ein lebhaftes und aus ihrer Sicht seltsames Tier einzieht, kann es schwierig werden. Die Katze wird womöglich versuchen zu fliehen oder reagiert auf den Welpen mit Aggression. Die Eifersucht einer Katze ist nicht zu unterschätzen. Mit viel Geduld und Freundlichkeit wird in den meisten Fällen das friedliche Zusammenleben doch gelingen. Es gibt keine Garantie dafür, dass eine feste Hund-Katze-Freundschaft entsteht. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die beiden Tiere sich aneinander gewöhnen und konfliktfrei zusammenleben werden. Bei uns leben Katzen und Malamutes weitgehend in ihren eigenen Welten. Der Erfolg hängt nicht zuletzt vom Temperament der beiden Tiere ab. Ein sehr lebhafter Malamute und eine scheue Katze haben geringere Chancen, ein gutes Miteinander zu führen, als ein ruhiger Hund und eine selbstsichere Katze. Hund und Katz of Cathi’s Meadow Garden Hunde und Katzen können friedlich in einem Haushalt zusammenleben. Bei uns ist es eher ein „Nebeneinander-Leben“ als ein „Zusammen-Leben“, da unsere fast 10-jährigen Katzen über den Einzug dieser ungestümen Malamute-Welpen nicht sonderlich begeistert waren. Allerdings läuft das Zusammenleben bei uns meist ohne weitere Probleme – außer, wir lassen den Weg zum vollen Katzennapf unbeaufsichtigt. Unsere Malamutes haben die Körpersprache unserer Katzen inzwischen verinnerlicht und treten ihnen selten zu nahe (wobei Nukka und Zero die unterwürfig-neugierigen Annäherungsversuche noch nicht aufgegeben haben – bisher erfolglos). Die Katzen haben neue Möglichkeiten entdeckt, um den Malamutes aus dem Wege zu gehen (von Zafira und den Malis gibt es bspw. gar keine Bilder!). Quellen: Hundewelpen (2022), Hund und Katze: Verträgt sich das?.
  • Kann man einen Alaskan Malamute in der Wohnung halten?
    Der Idealzustand ist es nicht. Ein Alaskan Malamute kann im Freien leben und fühlt sich draußen mit Artgenossen am wohlsten. Wenn man „nur“ eine Wohnung hat, ist der Zustand für einen Alaskan Malamute eher ungeeignet. ABER: Man kann einen Alaskan Malamute in einer Wohnung halten, wenn man seinen Hund tagsüber richtig auslastet und beschäftigt. Denn selbst wenn man ein Haus mit Garten hätte und den Malamute nicht richtig auslastet, ist die Haltung nicht artgerecht. Ein Garten ersetzt bei keinem Hund die tägliche Arbeit mit seinen Besitzern. Viel wichtiger ist es also, dass man genügend Zeit hat, sich um seinen Hund zu kümmern – und zwar täglich. Ein Hund, der in einer Wohnung lebt und Besitzer hat, die viel Zeit mit ihm verbringen, wird sehr viel glücklicher sein als ein Hund, der allein im Garten gelassen wird. Es kommt also nicht primär auf den Platz an, wo der Malamute abends liegt, sondern darauf, wie man die Stunden vorher mit ihm verbringt. Denn gerade der Alaskan Malamute kann auch sehr gut in seinem Hundebett liegen und entspannen – sofern er das nicht zu lange allein tun muss. Ein Alaskan Malamute bleibt nicht gerne allein Die Haltung eines Malamutes in einer Wohnung ist eher dann besonders problematisch, wenn der Hund längere Zeit allein bleiben muss und sich die Langeweile breit macht. Denn genau dann wird die sonst sehr ruhige Rasse gesprächig und fängt lautstark an, sich bei seinem außer Hörweite befindenden Rudelmitglied darüber zu beschweren. Wenn man also direkte Nachbarn hat, kann man hier schnell Probleme bekommen. Das Problem liegt dann aber nicht an der Tatsache, dass der Alaskan Malamute in einer Wohnung gehalten wird, sondern daran, dass er dort allein bleiben muss. Allein bleiben will gelernt sein Dennoch ist es wichtig, dass er ab und an für eine Weile ohne Rudel auskommt. Andernfalls können sich starke Trennungsängste entwickeln, und das kann sehr stresshaft für den Hund und auch für den Besitzer werden. Da solche Situationen manchmal unvermeidlich sind, sollte man dem Malamute-Welpen so früh wie möglich beibringen, allein zu bleiben. Es ist wichtig, dass die Abwesenheit für den Vierbeiner “kein großes Ding” ist. Wichtig ist auch die richtige Belohnung, um den Hund zu beschäftigen, während man weg ist. Nur so lässt sich Langeweile für eine Zeit vermeiden. Angesichts der Größe des Alaskan Malamute muss das Spielzeug oder Leckerli sehr robust sein. Geben wir unseren Malamutes als Bestechung einen zu weichen Kauknochen, hören wir bereits das Herunterschlucken noch bevor wir überhaupt die Türklinke losgelassen haben. Ein Alaskan Malamute in der Wohnung Dazu kommt, dass der Hund sehr stark haart. Der Fellwechsel, bei dem er seine Unterwolle verliert, verläuft sehr intensiv. Ein Alaskan Malamute in der Wohnung sollte also keine Angst vor dem Staubsauger haben. Wohnt man in einem mehrstöckigen Gebäude, ist ein Aufzug von Vorteil. Um der Gesundheit des Malamutes willen ist es – besonders im Welpenalter – wichtig, ihm Treppen zu ersparen, um ihm bei einem gesunden Wachstum zu helfen und ernsthaften Gelenkproblemen vorzubeugen. Fazit: Eine Wohnung ist nicht der Idealzustand für einen Alaskan Malamute. Wenn er allerdings ausreichend Auslauf bekommt und nicht lange allein bleiben muss, ist es durchaus möglich. Quellen: Die Hunde (2022), Kann man einen Alaskan Malamute in der Wohnung halten?. Hector Kitchen (2022): Kann man den Alaskan Malamute in einer Wohnung halten?.
  • Wie kann ich einen Alaskan Malamute neben dem Zugsport beschäftigen?
    Der Alaskan Malamute ist ein Arbeitshund. Das Ziehen bzw. Tragen von Lasten hat er in seinen Genen und dem sollte man so gerecht wie möglich werden. Normale Runden um den Block und Schönwetter-Joggen sind definitiv zu wenig für diese Rasse. Ein Alaskan Malamute ist kein Hund für Bewegungsmuffel. Der Malamute möchte und muss viel laufen – und dabei am besten einer körperlichen Aufgabe nachkommen. Keine Sorge: Mit viel Geduld und Training läuft er aber auch Fuß, wenn es sein muss (und wenn er den situationsbedingten Sinn dahinter versteht)! Selbstverständlich wird dieser Bewegungsdrang im Alter auch beim Malamute etwas weniger. Aber im Großen und Ganzen muss man sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass man über Jahre hinweg einen sehr aktiven Lebensstil führen muss. Wenn es dem Besitzer zu kalt wird, geht der Malamute in seinem Element erst so richtig auf. Die Dauer und Intensität der Beschäftigung wird im Winter also größer sein als im Sommer. Sinnvolle Beschäftigungen für den Alaskan Malamute Das Schönwetter-Joggen mag das eine Extrem sein, mit einem Vierer-Gespann in einen Schlittenhundesportverein einzutreten (schuldig), das andere. Dazwischen gibt es glücklicherweise noch viele andere Aktivitäten (die man auch außerhalb von Vereinen oder Wettkämpfen verfolgen kann), mit denen man seinem Mali zu jedem Wetter gerecht wird: Zughundesport (mit Dog Scooter, Bike, Trike, Wagen, ...) Weight Pulling Schlittenfahren Agility Trail Running Dog Hiking Dog Trekking Joggen Radfahren Zerrspiele Suchspiele / Nasenarbeit Distanzarbeit Apportieren Übungen zur Frustrationstoleranz Kopfarbeit mit (Grund-)Kommandos und Tricks Geht man jeden Tag die gleiche Runde und trainiert ständig die gleichen Kommandos, wird jedem Hund irgendwann langweilig. Besonders Hunde, die ursprünglich eine Aufgabe hatten, brauchen mehr Beschäftigung als die übliche Runde um den Block. Die „Lokomotive des Nordens“ gehört definitiv dazu. Aber es gibt unterschiedliche Methoden, wie man seinen Hund beschäftigen kann. Die einen mögen gerne körperliches Training, andere lieben Nasenarbeit. Spielen ist auch wichtig Spielen ist für Hunde sehr wichtig. Wenn man richtig mit seinem Hund spielt, lastet ihn das geistig und körperlich aus. Gleichzeitig fördert es auch die Bindung, stärkt das Vertrauen und bietet die Möglichkeit, richtiges Verhalten einzuprägen. Außerdem sollte Training sowohl Hund als auch Besitzer Spaß machen, also gehört Spielen dazu. (Schlechtwetter-)Beschäftigung in der Wohnung Wenn der Sommer zu Ende geht und die regnerische Zeit kommt, sollte man genügend Ideen haben, wie man seinen Hund in der Wohnung sinnvoll beschäftigen kann. Auch wenn man sagt, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung, gibt es immer wieder gerechtfertigte Situationen, in denen man auch seinen Arktischen Hund einfach mal drinnen geistig auslasten sollte. Beispielsweise kann man mit dem Mali Suchspiele in der Wohnung machen. Nasenarbeit ist eine Möglichkeit, den Hund in der Wohnung zu beschäftigen und für geistige Auslastung zu sorgen. Eine andere Möglichkeit, den Mali bei schlechtem Wetter in der Wohnung zu beschäftigen, ist das Trainieren von Kommandos oder Tricks. Aber auch die Körperschulung des Vierbeiners kann ein gutes Spiel für Besitzer und Hund sein. Übungen zur Frustrationstoleranz könnten mit dem Malamute interessant werden! Beschäftigung im Garten Ein Garten allein ist für den Hund nicht schon an sich ausreichend. Selten beschäftigt sich der Mali selbst und noch seltener ist das gut für ihn. Kein Hund spielt gerne alleine bzw. so, wie wir uns das vorstellen. Sie bewachen zum Beispiel das Grundstück und bellen am Zaun alles und jeden an oder versuchen aus dem Garten auszubrechen. Sie verschlingen die Gartenmöbel oder jagen ihre eigene Rute. Auch lediglich zu Apportieren ist nicht die beste Idee, mit dem Mali im Garten zu spielen, denn beim abrupten Stoppen werden die Gelenke sehr stark beansprucht. Wenn man dann ausschließlich dieses Spiel mit seinem Malamute macht, schadet es eher der Gesundheit, als dass es die Mensch-Hund-Bindung stärkt. Im heimischen Garten kann man ideal Suchspiele und Nasenarbeit mit dem Mali machen. Im eigenen Revier darf er versteckte Leckerchen erschnüffeln. Beschäftigung beim Gassi-Gang Eine Gassi-Runde kann mehr sein, als „nur“ spazieren gehen. Geht man täglich die gleiche Runde mit dem Mali, der nur nebenher trottet, ist Langeweile vorprogrammiert. Vielleicht ist man sogar durch das Smartphone abgelenkt oder ist in Gedanken nicht aktiv beim vierbeinigen Begleiter. In diesen Fällen ist man kein guter Sozialpartner für den Malamute. Auch während eines Gassi-Gangs kann man mit dem Mali spielen. Das stärkt die Beziehung und der Hund lernt, sich stärker auf den Besitzer zu konzentrieren. "Mit dir ist es nicht langweilig!" Gerade beim ausgeprägten Jagdinstinkt des Alaskan Malamutes bewirken kleine Spielchen zwischendurch, dass sie den Spaziergang und den Besitzer interessanter machen als andere Hunde, die Katze in der Auffahrt oder das Eichhörnchen im Wald. Auch bei unseren Spaziergängen geben wir bei jeder Kreuzung oder Biegung Richtungskommandos. So ist (im Idealfall) zumindest ein Ohr der Mütze immer auf uns gerichtet. Die Stärkung der Gelenke unserer schweren Schlittenhunde ist auch sehr wichtig, weshalb wir im Wald jeden Baum am Wegesrand balancieren und im Sommer mit dem Stand Up Paddle über die Wasseroberfläche gleiten. Das macht Spaß und ist obendrein noch gesund! Quellen: Die Hunde (2022), Wie du deinen Hund beschäftigen kannst!. Die Hunde (2022), Kann man einen Alaskan Malamute in der Wohnung halten?. Tibeo (2022), 7 Ideen Hunde drinnen zu beschäftigen.
  • Was gibt es beim Futter des Alaskan Malamutes zu beachten?
    Die Lokomotive des Nordens, der Mülleimer des Südens Alaskan Malamutes brauchen überraschend wenig Futter, da sie sehr effiziente Futterverwerter sind. Allerdings werden sie alles fressen, was sie in Reichweite ihrer Vorderzähne bekommen. Diese ursprüngliche Rasse hat einen Überlebensinstinkt, der sie glauben lässt, dass jede Mahlzeit die letzte sei. Man sollte also nicht von seinem Fütterungsplan abkommen, weil der flauschige Jäger jede Bewegung in der Küche mit seinen großen, runden Augen fixiert. Fundierte Tests* haben gezeigt, dass Rüden zu 100 % verfressener sind als Hündinnen. * Der Test wurde durchgeführt an fünf Hunden. Die Testhunde gehörten allesamt Cathi’s Meadow Garden an. Zwei von fünf teilnehmenden Hunden waren Rüden. Die Menge macht‘s Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir bei verschiedenen Herstellern unterschiedliche Mengen füttern müssen, da manches Futter reichhaltiger ist als das andere. Unser Manouk bekam einige Zeit noch ein Futter, bei dem die Menge etwas größer ausfiel als bei der Sorte der anderen – aus dem einfachen Grund, weil er so gerne frisst! Unser Rudelwächter erhält aber auch sonst die verhältnismäßig größte Menge. Das liegt einerseits an seiner genetisch bedingten Größe, andererseits auch daran, dass er viel intensiver trainiert als bspw. unsere Junghunde. Die Futterration ist also auch abhängig von der täglichen Leistung, die der Malamute vollbringt. Auch sollte vor allem in der Erziehungsphase bei den Hauptmahlzeiten darauf geachtet werden, dass es zusätzlich doch mehr Leckerlis gibt als bei erwachsenen Tieren. Da kommt über den Tag verteilt dann doch recht schnell recht viel zusammen. Wir wollen nicht das Vorurteil bestätigen, dass es sich bei Alaskan Malamutes nur um pummelige Huskys handelt. Bei einem gesunden Malamute sollten die Rippen nicht sichtbar, aber mit aufgelegter flacher Hand spürbar sein. Hier macht es nicht die Menge, sondern die Belohnung an sich ist wichtig! Die Konsistenz macht‘s Während des Zahnwechsels kauen junge Hunde auf allem herum, was sie zwischen die Zähne bekommen. Leider wird auch viel davon geschluckt – im Häufchen findet man manchmal die kuriosesten Dinge. Wir wissen mittlerweile, dass die Waschmaschine zumindest nicht unsere Socken frisst – das hat jedoch noch andere Gründe als den Zahnwechsel. Nach der Fütterung ist bei unseren Junghunden Ruhe angesagt. Das Futter quillt nun auf, und der Hund sollte jetzt genauso wenig spielen oder lange Spaziergänge machen, wie wir Menschen nach dem Essen ins Wasser sollen. Apropos Wasser: Für einen Hund muss immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Wasser Marsch Arbeitende Schlittenhunde müssen an Trainingstagen noch vom Musher gewässert werden. Hier kann man entweder das Wasser geschmacklich anreichern, oder die Mahlzeit als Suppe reichen. Ohne Löffel muss das Wasser nämlich erst getrunken werden, um an das Futter zu kommen. Je nach dem, für welches Futter man sich entscheidet, muss man auch immer die Sauberkeit der Zähne wegen Zahnstein im Auge behalten. Geschmacksabwechslung braucht der Malamute eher weniger und ein Futterwechsel kann unter Umständen auch zu Verdauungsstörungen führen.
  • Worauf sollte man beim Alaskan Malamute während der verschiedenen Jahreszeiten achten?
    Der (süddeutsche) Sommer Während unsere Malamutes im Herbst, Winter und Frühjahr je nach Temperatur trainiert werden, ist der Sommer in Cathi’s Meadow Garden eine Pausenphase. Da schalten wir alle eine Stufe runter, sowohl unsere Hunde als auch wir. Sind die Temperaturen im Sommer noch mild, aber dennoch zu warm (oder eher zu schwül – Stichwort Luftfeuchtigkeit!) zum Training, verlegen wir unsere Aktivitäten in den schattigen Garten, den kühlen Wald oder auf die Neckarwiesen am Wasser und beschäftigen uns vorrangig mit Nasenarbeit, mit Kopfarbeit durch Kommandos und Tricks oder mit Wasserspaß auf dem Stand Up Paddle. Dies sind gute Möglichkeiten, den Hund anderweitig auszulasten. Vorrangig geht es hier mehr um die mentale Beschäftigung, da die Luftfeuchtigkeit den körperlichen Part bereits übernimmt. Leckerlis gibt es vermehrt in gefrorener Form (Joghurt, Tee, Eiswürfel, …) und auch sonst steht mehr frisches Wasser bereit als sonst. Der (süddeutsche) Winter In der kalten Jahreszeit blüht der Alaskan Malamute besonders auf. Durch das Zughundetraining am Wagen können wir unser Rudel ‚in einem Rutsch‘ physisch auspowern. Trotzdem greifen wir auch an den Ruhetagen auf die bewegungsärmeren Aktivitäten zurück. Inspiration zur Beschäftigung oder Information zum Futter oder Fellwechsel zwischen den Jahreszeiten finden sich auch hier unter den Häufig gestellten Fragen.
  • Wie deutet man die Körpersprache des Alaskan Malamutes?
    Hunde teilen ihre Stimmungen zum großen Teil durch Körpersprache mit. Diese Sprache ist ein komplexes Zusammenspiel zwischen verschiedenen Einzelsignalen wie der Körperhaltung, der Stellung der Ohren und der Rute. Durch aufmerksames Beobachten gelingt es schon in kurzer Zeit, die Stimmung des Hundes zu beurteilen. Beschwichtigungssignale erkennen Schon seit längerem ist bekannt, dass Wölfe Calming Signals benutzen, durch die sie Aggression, Angst, Stress oder ähnliches unterbrechen und mildern können. Diese Signale werden dazu verwendet, um Konflikten vorzubeugen oder diese zu lösen. Sie kommen nicht nur bei Wölfen vor, sondern wurden auch an unsere domestizierten Hunde vererbt. Mit Hilfe ihres Körpers, des Gesichts, der Rute, der Ohren sowie über Gesten und Töne teilen sich unsere Hausgenossen mit. Hunde zeigen uns durch diese Signale, was in bestimmten Situationen mit ihnen los ist. Wenn wir als Besitzer nun lernen, diese Signale zu verstehen, dann können wir Gefahren vermeiden, den Hund beruhigen oder bspw. Kinder sofort wegnehmen, wenn der Hund das möchte. Forschungen fanden über 30 solcher Signale heraus, diese kurze Übersicht zeigt die wichtigsten: Wegschauen / Kopf zur Seite drehen Spielaufforderung Nase lecken / „Züngeln“ Hinsetzen / Hinlegen Einen Bogen laufen Splitten Verlangsamung von Bewegungen Gähnen Schnüffeln Schwanzwedeln Urinieren Ohren anlegen Diese Signale kann man auch im Umgang mit dem eigenen Vierbeiner nutzen. Ist der Hund erregt, kann man den Konflikt besänftigen, indem man auf die Seite schaut oder gähnt. Auch sollte man dem Hund die Chance geben, mit seinen Artgenossen zu kommunizieren und ihn nicht direkt dafür bestrafen. Denn durch mangelnde Sozialkontakte und falsche Bestrafung kann ein Hund diese Beschwichtigungsgesten verlernen. Dies sollte auf jeden Fall vermieden werden, da diese Signale überlebenswichtig sind. Nicht jedes dieser Signale bedeutet automatisch Beschwichtigung, sondern kann genauso auch Dominanz oder Ignoranz bedeuten. Hat man die Möglichkeit, mehrere Hunde bspw. auf einem Hundeplatz zu beobachten, sollte man sich darauf konzentrieren, ob und wann Beschwichtigungssignale gezeigt werden. Ist man mit dem Hund unterwegs, beobachtet man in Ruhe seine Körperhaltung und seine Mimik. Nicht bei jedem Lecken oder Gähnen sollte man sich auf die Calming Signals versteifen, manchmal zeigt der Hund damit etwas anderes an. Je mehr fremde Hunde man ansieht, desto stärker schärft man den Blick für Mimik, Körperhaltung und die Signale der Hunde. Die Fremdsprache des Alaskan Malamute Der Grund für die außerordentliche Ausstrahlung des Alaskan Malamute ist sein wolfsartig komplexer Körperausdruck, besonders die Mimik. Andere Hunderassen haben eine reduziertere Körpersprache als die Nordischen. Normalerweise bedeutet eine erhobene Rute Imponiergehabe oder gar Aggression. Dass ein Alaskan Malamute, der seine Rute rassetypisch über dem Rücken trägt, von den eigenen Artgenossen oft angepöbelt wird, ist kein Zufall. Wird neben Imponierelementen und erhobener Rute noch charakteristische Mimik gezeigt und zusätzlich die Ohren nach hinten gezogen, so sendet der Hund drohende Angriffssignale aus. Benutzt ein Malamute die meisten dieser Signale gleichzeitig, so freut er sich lediglich oder fordert zum Spiel auf. Angelegte Ohren sind einerseits ein Beschwichtigungssignal, beim Malamute aber auch ein Zeichen der Begrüßung oder eine Erwartungshaltung. Beschwichtigungssignale aussenden Auch selbst kann man Calming Signals aussenden, um Hunde zu beschwichtigen, bspw. wenn: man einen fremden Hund streicheln möchte oder der eigene Hund die Nervosität des Besitzers beim späten Spaziergang durch den dunklen Park wittert. Es ist für uns Menschen genauso schwer, einen Hund zu deuten, wie es dies umgekehrt für den Hund ist. Das führt oft auf beiden Seiten zu Missverständnissen. Mit der Zeit geht es ins Blut über, was der Hund einem sagen möchte und was er mit seiner Haltung ausdrückt. Dann reagiert man instinktiv. Ausnahmen bestätigen die Regel! Jeder Hund ist zwar in den Verhaltensweisen, in den Instinkten und Trieben gleich, aber trotzdem ein Individuum. Ein Hund ist nie exakt wie ein anderer, aber die grundlegenden Verhaltensweisen sind bei allen gleich. Lediglich die Art, wie der einzelne Hund sie zeigt, unterscheidet sich. Ein Hund kann z.B. ein Beschwichtigungssignal sehr stark zeigen, während ein anderer dieses nur ganz kurz zeigt. Der beste Freund des Menschen ist intelligent und uns gegenüber durchaus kulant. Er wird nicht jeden „Sprachfehler“ auf die Goldwaage legen. Fehler passieren sowohl den Profis als auch den Anfängern. Versuchen wir, unsere Fehler zu erkennen und daran zu arbeiten. Quellen: Kowsky, S. (2018), Wie erziehe ich meinen Alaskan Malamute?. Malamute (2022), Körpersprache. Rugas, T. et al. (2001), Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde.
  • Worauf wird beim Alaskan Malamute auf einer Ausstellung geachtet?
    Auszug aus dem offiziellen Rassestandard der FCI „Wichtige Zusammenfassung: Beim Richten des Alaskan Malamutes muss seine Fähigkeit, als Schlittenhund in der Arktis schwere Lasten zu ziehen, höchste Priorität haben. Der Grad der Abwertung eines Hundes sollte von dem Ausmaß abhängen, in dem der Hund von der Beschreibung des idealen Malamutes abweicht und in dem der jeweilige Mangel die Arbeitsfähigkeit des Hundes tatsächlich beeinträchtigen würde. Die Läufe des Malamutes müssen ungewöhnliche Stärke und gewaltige Schubkraft erkennen lassen. Jegliches Anzeichen von eingeschränkter Leistungsfähigkeit der Läufe und Pfoten in Vorder- oder Hinterhand, sowohl im Stand als auch in der Bewegung, muss als schwerer Fehler angesehen werden.“ Auch müssen Alaskan Malamutes, die ausschließende Fehler wie aggressives oder ängstliches Verhalten, blaue Augen oder andere Verhaltensstörungen aufweisen, disqualifiziert werden. Rassehundeausstellungen Die größten Ausstellungen im deutschsprachigen Raum werden durch die Mitgliedsverbände der Fédération Cynologique Internationale (FCI) organisiert. Innerhalb der FCI existieren nationale und internationale Hundeausstellungen, die sich durch zwei zu vergebende Auszeichnungen unterscheiden: das nationale CAC (Certificat d’Aptitude au Championnat, die Anwartschaft auf den nationalen Schönheits-Champion) durch die jeweiligen Zuchtverbände (wie dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)) und das internationale CACIB nach dem FCI-Reglement (Certificat d’Aptitude au Championnat International de Beauté, die Anwartschaft auf den Internationalen Schönheits-Champion). In den Zuchtschauen der jeweiligen Rassen bewerten Zuchtrichter die vorgestellten Hunde auf der Basis von Rassestandards und verbandsspezifischen Richtlinien. Beim Alaskan Malamute unterstützt in Deutschland der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) und der Alaskan Malamute Club e.V. (AMC). Dabei werden Noten, Titel und Championate vergeben. Die Wertungen auf den Zuchtschauen bilden eine Basis für die Auswahl von Hunden zur Zucht, bei einigen Zuchtverbänden erfolgt auch unmittelbar die Zuchtzulassung (Ankörung). Zuchtzulassung Anders als bei landwirtschaftlichen Nutztieren ist die Zulassung zur Zucht bei Hunden nicht vom deutschen Tierzuchtgesetz geregelt, sondern ergibt sich aus den Regularien der Zuchtverbände für die verschiedenen Rassen. Es sollen natürlich nur funktionell und klinisch gesunde Hunde mit rassetypischem Körperbau für die Zucht verwendet werden – so merkt auch der offizielle Rassestandard der FCI an. Das rassetypische Wesen des Alaskan Malamute beschreibt einen „anhänglichen, freundlichen Hund. Einen treuen, ergebenen Begleiter, verspielt, wenn er dazu aufgefordert wird; vor allem beeindruckt er aber durch seine Würde, wenn er ausgewachsen ist.“ Beim Alaskan Malamute wird auch gefordert, dass für ein anerkanntes Zuchttier der Nachweis der Vorfahren über mehrere Generationen – auch bekannt als ‚Papiere‘ – vorliegt und keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Tauglichkeit für die Zucht einschränken. Rassespezifische Untersuchungen beim Alaskan Malamute sind die Hüftdysplasie (HD), die Augenuntersuchung (AU) und die Polyneuropathie (PN). Die verbandliche Zulassung eines Hundes (Rüden wie Hündinnen) zur Zucht kann übrigens auch die erfolgreiche Teilnahme an Hundeausstellungen voraussetzen oder von dieser begünstigt werden. Quellen: DCNH (2015), Rassespezifischer Anhang Alaskan Malamute. FCI (2020), Ausstellungsreglement der FCI. Peper, E. (2000), FCI Standard.
  • Nehmen die Meadow Garden Malamutes auch an Rennen teil?
    Kurz: Ja, so der Plan! Lizenzierter Musher im SSBW e.V. Bei der 40 jährigen Jubiläumsfeier des Schlittenhunde Sportverein Baden-Württemberg e.V. (SSBW) in Todtmoos Anfang Oktober 2022 war unser Musher Harald erstmalig mitsamt den damals 20 Monate alten Malamutes Manouk und Miska sowie seinem Trike bei einem (sehr verregneten) Trainingstreffen des Vereins vor Ort. Als Souvenir brachte er seine Musher-ID (Musherlizenz) vom dortigen Better Mushing Seminar mit, mit der er an nationalen Rennen des Verbandes Deutscher Schlittenhundesport-Vereine (VDSV) teilnehmen kann. Saison-Auftakt 2022/2023 Am 29.10.2022 startete dann endlich zum Saison-Auftakt auch das Herbst-Trainingslager des SSBW. Mit dabei waren nicht nur Manouk und Miska, sondern auch unsere Nachzügler Nukka und Zero. Noch zu jung für richtiges Zugtraining konnten die beiden erstmals das Treiben in einem Camp mit anderen Gespannen aus Huskys, Hounds, Samojeden und weiteren Zughunden miterleben. Unsere Xandra blieb aufgrund ihrer Trächtigkeit zu Hause. Es konnten wertvolle Tipps und Ratschläge unter den Mushern ausgetauscht werden, die wir in unserer Routine der beginnenden Saison umsetzen konnten. Da bei solchen Trainingslagern auch immer wieder viele aktive Musher dabei sind, gibt es praktische Einblicke und konstruktives Feedback. Das Debüt sollte auf dem 1. Ehrenbachcup, dem Internationalen Schlittenhunde-Wagenrennen in Weizen am Wochenende des 10.12.2022 stattfinden. Leider wurde dieses abgesagt, weshalb unser Debüt noch aussteht. Zur Zeit können wir nur im näherliegenden Umkreis an Rennen teilnehmen, weshalb die Auswahl für uns dann natürlich sehr begrenzt ist. Läuft alles glatt (wobei, hoffentlich nicht!), werden wir unser Debüt aber auf dem 1. Waldhaus-Cup in Todtmoos-Schwarzenbach am Wochenende des 29.01.2023 nachholen. Danach werden wir die Antwort auf diese Frage also hoffentlich aktualisieren können!
  • Nehmen die Meadow Garden Malamutes auch an Ausstellungen teil?
    Debüt Manouk und Nukka hatten ihr spontanes Debüt mit uns am 16.07.2022 auf der 33. Ortenau Schau in Offenburg. Damals war das auch für uns die allererste Ring- bzw. Messeerfahrung. Sowohl Manouk (Offene Klasse mit 17 Monaten) als auch Nukka (Jugendklasse mit neun Monaten) konnten mit ihren ungeübten Besitzerinnen das Ergebnis ‚Sehr Gut‘ erzielen. Richter war Ralph Tarjan, Sonderleitung durch Norbert Hellmann. Mit Zero hatten wir gezielteres Ringtraining gemacht, denn für sein Debüt meldeten wir ihn am 12.11.2022 mit seinen zehn Monaten in der Jugendklasse auf der 78. IRA in Karlsruhe an. Richterin war Kristina Vanickova, Sonderleitung durch Gabriela Wiedmaier. Auch Zero konnte das Ergebnis ‚Sehr Gut‘ erzielen. Gelerntes Bei Gesprächen hat sich auf beiden Ausstellungen gezeigt, dass es im Ring nicht nur auf den Rassehund ankommt, sondern ebenso auf die Führung durch seinen Besitzer. Auch bei der letzten Ausstellung hat sich für uns gezeigt, dass es auf diesem Feld noch Nachholbedarf gibt. Besteht Interesse daran, an Ausstellungen teilzunehmen, können wir nur empfehlen, sich das mal aus der Nähe anzuschauen – also wirklich von der Seite des Rings. Am besten auch gemeinsam mit dem Malamute, denn auch für den Vierbeiner ist das natürlich ein ganz neues Erlebnis. Da hilft ein aufgeregter Besitzer dem überwältigten Junghund eher weniger. Unser Champion Unsere Xandra lebte vor ihrer Ankunft im Neckartal in der Eifel und konnte an einigen internationalen Rasseausstellungen erfolgreich teilnehmen. Ihre Ergebnisse können sich von Klein auf sehen lassen: IRA Dortmund 2016 – Jüngstenklasse VV1 ESA Dortmund 2016 – Jüngstenklasse VV1 Todtmoos Clubschau 2016 – Jugendklasse V1 – Jgd. CAC VDH, Jgd. CAC DCNH, Bester Junghund, Clubjugendsieger Todtmoos Cup 2016 – Jugendklasse V INT Dortmund 2017 – Offene Klasse V1 – VDH CAC, DCNH CAC, CACIB, FS 2017, BOS CACIB Maastricht 2017 – Offene Klasse – BOB, CACIB, 3. Platz bei BIG FCI 5, LUX CH German Winner Show Leipzig 2017 – Offene Klasse V – BOS, VDH-CAC, CACIB, GW-2017 Auch beide Elterntiere (Ironpride's Leo Vasilyev Ostrov x Colorado Vasilyev Ostrov) sind bewanderte Ausstellungsexperten: Diese Eigenschaft zieht sich entlang der Linie auch noch etwas weiter (Infos zu Xandra's Pedigree finden sich inkl. Links in ihrem Profil bei unseren Meadow Garden Malamutes). Ob wir mit Xandra in Zukunft bei der Veteranenklasse starten werden, wird sich zeigen. In Zukunft Zur Zeit können wir nur im näherliegenden Umkreis an Ausstellungen teilnehmen, weshalb die Auswahl für uns dann natürlich sehr begrenzt ist. Wir haben geplant, auf der 34. Ortenau Schau in Offenburg abermals im Ring zu sein. Und wer weiß – mit einem Champion wie Xandra als Mutter wird sich vielleicht auch schon der ein oder andere Alaskan Adventswelpe of Cathi’s Meadow Garden in der Puppy Klasse finden!
  • Kann man auch nur mit einem Alaskan Malamute Zughundesport betreiben?
    Natürlich kann man das auch mit einem Einzelhund – wir empfehlen es aber im Gespann. Aus dem einfachen Grund, dass sich mit jedem weiteren Malamute die Freude am Sport multipliziert! Das als kleiner Scherz am Rande, der mit Vorsicht zu genießen ist: Wir haben nur mit Manouk und Miska begonnen und als unsere Ambitionen im Zughundesport gestiegen sind, musste auch das Rudel wachsen. Und dann natürlich auch das nächstgrößere Gefährt her. Hört man sich in der Szene um, sind wir kein Einzelfall! Geeignete Zughundesportarten für den Einzelhundehalter Zughundesport ist sehr umfangreich mit vielen unterschiedlichen Trainingsgeräten und -arten. Wofür man sich entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack und der eigenen Kondition ab: Dog Packing Dog Trekking Dog Hiking Canicross Dogscooter Bikejöring Trike Sacco-Cart Skijöring Pulka Zu Fuß Dogtrekking ist eine kynologische Ausdauersportart über eine Distanz von mindestens 80 Kilometern und einer Dauer von zwei (oder mehr) Tagen. Viele zu bewältigende Höhenmeter ersetzen dabei den einen oder anderen Kilometer vollwertig. Doghiking ist üblicherweise eintägiges Weitwandern über eine Strecke von 40 bis 50 Kilometern und ein guter persönlicher Test für die Teilnahme an einem Dogtrekking. Diese Sportart hat sich in einer Runde von tschechischen Schlittenhundesportlern entwickelt, um die Zeit im Sommer sinnvoll verbringen zu können. Eine zweite Ursprungsregion ist Frankreich, wo Veterinärmedizinstudenten mit ihren Hunden vergleichbare Aktivitäten und Bewerbe durchzuführen begannen - auch wenn die Entwicklung später in Richtung Canicross (Laufen mit Hund) über deutlich kürzere Strecken ging. Stattdessen kann man aber auch einfach mit den Malamute mit einem Dog Pack bestücken und im Zug eine Wanderung machen, die sich nicht über solche Distanzen ziehen. Zu Rad Der Dogscooter ist ein für Erwachsene geeigneter Roller. Hierbei wird der Hund mittels Zugleine am Roller befestigt. Die Zugleine wird durch einen am Roller befindlichen Abstandhalter davon abgehalten, unter das Vorderrad zu gelangen. Auch beim Bikejöring erfolgt die Anspannung über eine Zugleine mit Rückdämpfer. Der Ruckdämpfer dehnt sich, wenn der Hund plötzlich in die Leine springt. So absorbiert er den unangenehmen Ruck und schont die Gelenke, Sehnen, Muskeln und Bänder des Zughundes. Bei allen Sportarten, bei denen der Zughund am Bauchgurt befestigt ist, schont dieses auch den eigenen Rücken. So überträgt sie nicht nur die Kraft und den Zug, sie dient auch als wichtiges Kommunikationsmittel zwischen Mensch und Hund und sorgt für Sicherheit. Bei diesen beiden Gefährten trägt der Hund ein X-Back-Geschirr, welches man sich in verschiedenen Shops maßschneidern lassen kann – und aus gesundheitlichen Gründen auch sollte. Ein perfekt sitzendes Geschirr ist beim Zugsport sehr wichtig, um den Hund vor Reibungen zu schützen und eine optimale Verteilung der Zugkraft zu gewährleisten. Beim Dogscooter ist auch eine gewisse Kondition seitens des menschlichen Teampartners von Vorteil, da man bergauf auch mal kräftig mithelfen sollte. Mehr Hilfe ist auch zu Beginn des Trainings oder der Saison besonders wichtig, da hier der Malamute natürlich noch nicht sein gesamtes Potenzial abrufen kann oder vielmehr sollte. Das Trike oder das Sacco-Cart kann man je nach Kraft mit nur einem Alaskan Malamute fahren, aber es besteht hier auch die Möglichkeit, bereits einen zweiten Hund mit einzuspannen. Das Sacco-Cart ist ein relativ leichter vierrädriger Trainingswagen, bei dem der Hund jedoch ein sogenanntes Pulka-Geschirr benötigt, welches man sich auch auf Maß schneidern lassen kann. Der Vorteil ist, dass man hier sowohl einen zweiten Hund einspannen als auch hinten auf dem Standing Rack eine zweite Person mitnehmen kann. Ab zwei Hunden lohnt es sich über die Anschaffung eines etwas schwereren Trainingswagens nachzudenken. Miska und Manouk hatten irgendwann so viel Power, dass es bei uns mit dem Bike nicht mehr sicher genug wahr – mit dem Trainingswagen hatten wir einiges mehr Eigengewicht, konnten sicherer bremsen und die Geschwindigkeit gleichmäßiger halten, was sich wieder auf die optimale Verteilung der Zugkraft auswirkte. Die Trainingswagen sind in verschiedenen Ausführungen und Gewichten erhältlich. Diese Wagen sind je nach Gewicht mit zwei, drei oder noch mehr Hunden fahrbar. Die Anspannung erfolgt auch hier über eine Zugleine mit Rückdämpfer und X-Back-Geschirren. Zu Schnee Skijöring ist die jüngste Wintersportart mit Hunden und stellt einen anspruchsvollen Powerlauf mit Hund dar. Man muss ein guter Skater sein, um die vom Hund vorgelegte Geschwindigkeit annehmen und mithalten zu können. Der Hund soll den Menschen dabei nicht ziehen, weshalb auch hier eine gewisse Kondition seitens des menschlichen Trainigspartners von Vorteil ist. Wie bei den Sportarten zu Fuß kann man hier auch auf Schneeschuhwandern umsteigen. Eines haben alle diese Arten gemein: das Erlebte kann sehr intensiv und mit großen Emotionen verbunden werden. Es bietet ausreichend Material zum Flechten einer unsichtbaren Leine. Quellen: Alaskan Malamute (2022) Wintersport. Dogtrekking (2022), Was ist dogtrekking?. Gremm, S. (2022), Training.
  • Kann ich mit dem Training meines Alaskan Malamutes bereits im Welpenalter beginnen?
    Ganz ohne Gewicht und Tempo lohnt es sich schon früh mit den Zughunden zu trainieren. Richtungsbefehle und ‚Im Zug laufen‘ bereiten die Vierbeiner perfekt auf das spätere Training vor, so haben wir den Meadow Garden Malamutes bei Gassi-Runden schon von klein auf Musher-Befehle geläufig gemacht. Als sie dann endlich ausgewachsen genug für das Zugtraining waren, ging es mit der richtigen Routine los. Erst am Bike, danach am Trike, mittlerweile am Trainingswagen und im Sommer am Bauchgurt. Gundvoraussetzungen Noch vor dem ersten Training sollte der junge Malamute an das Zuggeschirr und ggf. das Gefährt gewöhnt werden, gewisse Kommandos kann man ihm bereits am Bauchgurt beibringen: Die Beeutungen dafür sind ‚Start/Stopp‘, ‚Rechts/Links‘ und ‚Schneller/Langsamer‘. Mit Unterstützung wird der Vierbeiner das schnell begreifen und entsprechend reagieren. Voraussetzungen für das ‚richtige‘ Training sind: Gewöhnung an das Gefährt Training mit Zug im Geschirr Grundgehorsam Ausdauer Trainiert man mit dem jungen Alaskan Malamute diese Grundvoraussetzungen, so hat man es später viel leichter, wenn mit dem eigentlichen Zugsport begonnen wird. Dieser Zeitpunkt wird erst mit dem abgeschlossenen Knochenwachstum erreicht. Um dem Hund keine bleibenden und irreparablen Schäden am Skelett zuzufügen, wird mit dem Ziehen von Lasten gewartet. Das Üben der Richtungskommandos kann man z.B. wunderbar in die täglichen kleinen Spaziergänge mit einbauen. Bei jedem Wechsel der Richtung sagen wir unserem kleinen Welpen, das dazugehörige Wort, welches wir später einmal benutzen wollen. Für die Meadow Garden Malamutes verwenden wir die Richtungskommandos auf Inuktitut, der Sprache der Inuit. Also ‚Haw‘ für Links und ‚Gee‘ für Rechts. Früh übt sich Zuerst üben wir, ins Geschirr einsteigen und wieder aussteigen. Hier beginnt bereits das Training, denn neben dem normalen Halsband bedeutet das Zuggeschirr ‚Arbeit‘. Sobald das mit dem Geschirr funktioniert, wird das loslaufen trainiert. Worauf der Malamute dabei am besten reagiert und wie er sich anspornen lässt, wird sich zeigen. Bspw. haben Nukka und Zero quasi schon von Geburt an direkt gezogen, bei Manouk und Miska mussten wir noch den Hasen spielen. Man braucht also bereits jetzt entweder gute Konditionen oder einen guten Rücken. Soll der Malamute loslaufen, gibt es bei uns das Kommando ‚Go‘. Hat der Welpe das gemeistert, können wir beginnen, den Schwierigkeitsgrad mit Tempowechseln erhöhen. Wird aus dem Welpen ein Junghund, kann man bereits die ersten Einheiten mit einem leeren Dog Pack trainieren, um den Malamute an die ‚Last‘ zu gewöhnen. Oder man lässt ihn einen winzigen Bollerwagen oder Bobby-Car ziehen. Wichtig hierbei ist eben, dass die geringe Last stimmt. Hierbei geht es nämlich lediglich darum, den Junghund an das Equipment zu gewöhnen. So steigert sich die Schwierigkeit über die Zeit hinweg, bis man die verschiedenen Einheiten kombinieren kann. Der junge Malamute hat die Kommandos, die seit Monaten bei jedem Spaziergang mit eingeflossen sind, verinnerlicht. Samt Bobby Car oder Dog Pack kann er jetzt die richtige Richtung auf dem Feldweg einschlagen. Nach diesem Prinzip kann man nun seine Trainingseinheiten weiterhin gestalten. Natürlich sollte klar sein, dass die Zeiten des Trainings altersgemäß gestaltet werden müssen. Anfangs reicht die Konzentration keine drei Minuten. Die Länge des Trainings sollte mit zunehmendem Alter gesteigert werden. Auch sollte der Erfolg des Trainings nicht am eigenen Ehrgeiz gemessen werden, sondern an dem des Welpens, der vielleicht nicht immer gleich versteht, was wir von ihm wollen. In einem solchen Fall muss der Besitzer umdenken und sich überlegen, wie man seinem Mali besser begreiflich machen kann, was von ihm erwartet wird. So ist am Ende sowohl Hund als auch Besitzer stolz, was man gemeinsam erreicht hat. Fortgeschrittene Kommandos Mit dem Kommando ‚Line-Out‘ soll der Hund ohne Unterstützung konzentriert sowie ruhig nach vorne gehen und die Leine auf Spannung halten. Zu Beginn eignet sich dafür der Bauchgurt oder ein einfacher Pfosten. Ein weiteres wichtiges Kommando ist das ‚Stopp‘. Hierbei muss der Malamute unmittelbar stehen bleiben. Soll er lediglich langsamer werden, nutzen wir ein lang gezogenes ‚langsam‘. Möchte man unser Gespann fahren, muss man also viele Sprachen sprechen, damit die Meadow Garden Malamutes einen verstehen: Deutsch, Englisch und Inuktitut. Worauf man achten sollte Den Welpen kann man am Anfang sehr leicht überfordern. Daher sollten sich die Übungen wirklich langsam entwickeln. Auch das richtige Equipment ist wirklich sehr wichtig, um diesen ‚Sport‘ richtig auszuüben. Außerdem können Gefahren entstehen, wenn der Malamute nicht ausreichend auf Befehle und Grundkommandos reagiert. Bevor mit dem Zughundesport begonnen wird, sollten deshalb zumindest die grundlegenden Kommandos sitzen. Quellen: Gremm, S. (2022), Training. java.minidoodle (2022), Zughundesport. mydog365 Magazin (2022), Zughundesport.
  • Worum handelt es sich beim Zughundesport?
    Die Geschichte des Zughundesports Der Zughundesport blickt auf eine lange Tradition zurück. Ursprünglich wurden Tiere zur Fortbewegung genutzt oder zum Transport von Lasten. Auch die Möglichkeit, Hunde vor einen Wagen oder einen Schlitten zu spannen, nutzte der Mensch früh. In der Geschichte der Schlittenhunde gab es Ereignisse, die das Leistungsvermögen dieser Hunde und ihrer Musher (Schlittenhundeführer) sehr deutlich aufgezeigt haben. Zu diesen Hunden gehört der Alaskan Malamute. Auch heute sind Schlittenhunde in einigen Regionen noch ein wichtiges Fortbewegungsmittel für längere Strecken. Aufgrund widrigen Wetters übernahm eine Stafette von Schlittenhundegespannen im Jahre 1925 den legendären Serumtransport von Nenana nach Nome. Mit dieser Leistung konnten die an Diphtherie erkrankten Einwohner von Nome (Alaska) gerettet werden. Heute erinnert das Iditarod-Rennen über 1.000 Meilen an diese Leistung und lässt die Flamme des Pioniergeists weiterbrennen. Bei vielen Nord- und Südpolexpeditionen wurden Schlittenhunde zum Ziehen schwerer Lasten eingesetzt. Auch Transporte von Kriegsgeräten und Nahrung fanden sowohl im Ersten (die französische Regierung holte 450 Schlittenhunde von Alaska nach Europa, um sie in den eingeschneiten Vogesen einzusetzen) als auch im Zweiten Weltkrieg (wodurch der Zuchtbestand an Alaskan Malamutes schwere Verluste erlitt) statt, wenn Pferde und Maultiere die Zugarbeit wetterbedingt nicht mehr verrichten konnten. Auch wenn hier der Zweck ein anderer war, lassen sich Parallelen zum Zughundesport finden. Gerade das gegenseitige Vertrauen zwischen Tier und Mensch spielte schon im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Ausbildung der ersten Schlittenhunde. Auch heute ist es ein wichtiger Aspekt. Zughundesport ist die körperliche und geistige Auslastung des Hundes beim Ziehen in einem speziellen Zuggeschirr. Dabei wird eine Vielzahl an Kommandos benötigt und trainiert. Beim Zughundesport geht es nicht nur um die Schnelligkeit, vielmehr sind der Teamgeist und der Arbeitswille besondere Eigenschaften. Im Team geht es darum ein gleichmäßiges und angemessenes Tempo sowie eine ähnliche Gangart für das gesamte Gespann zu finden. Arten des Zughundesports Der Zughundesport hat seinen klarsten Ursprung also im Schlittenhundesport der Arktik. Mit der Zeit bildeten sich verschiedene Varianten heraus. Dazu zählen: Canicross Bikejöring Sacco-Wagen Dog-Scooter (Trottinet) Offenes Gespann Der Alaskan Malamute beim Zughundesport Zughundesport kann man also auch mit Schlittenhunden wie dem Alaskan Malamute betreiben – im alljährlichen Alltag haben wir hier im Schwarzwald auch gar keine andere Wahl. Dabei sind die verschiedenen Varianten des Zughundesports sehr umfangreich und bestens für die Lokomotiven des Nordens geeignet. Bei geeigneten Temperaturen (und ganz wichtig: niedriger Luftfeuchtigkeit!) kann man den Malamute gut vor dem Bauchgurt, einem Bike, Trike, Dogscooter, Trainingswagen oder bei Schnee vor dem Schlitten einspannen. Wird es wärmer, steigen wir auf Dog Trekking im Schwarzwald um. Wird es dazu auch noch schwül (Hunden jeglicher Rassen fällt es jetzt schwerer, ihre Körpertemperatur allein durch die Atmung zu regulieren), begnügen wir uns mit dem Stand Up Paddle auf dem Neckar direkt vor der Tür. Quellen: mydog365 Magazin (2022), Zughundesport. VDSV (2022), Die Geschichte des Zughundesports.
  • Warum sollte ich im Sommer keinen Zughundesport betreiben?
    Der (süddeutsche) Winter In der kalten Jahreszeit blüht der Alaskan Malamute besonders auf. Durch das Zughundetraining am Wagen können wir unser Rudel ‚in einem Rutsch‘ physisch auspowern. Aber auch in der kalten Saison greifen wir an den Ruhetagen auf bewegungsärmere Aktivitäten zurück. Thermoregulation Während der Mensch über hervorragende Mechanismen verfügt, um selbst bei körperlicher Belastung noch eine funktionierende Thermoregulation aufrecht zu erhalten, steht es bei Hitze um unsere Hunde deutlich schlechter und die Gefahr eines Hitzschlages aufgrund von Belastung ist sehr groß. Hunde sind mit einer normalen Körpertemperatur von etwa 38-39,0 °C ein wenig wärmer als wir, aber können einzig an den Pfotenballen wirklich schwitzen. Der Großteil der Thermoregulation geschieht bei ihnen über die Verdunstung von Speichel und Körpersekreten im Nasen-Rachenraum – das Hecheln. Dabei steht hier ein kurzköpfiger Hund noch einmal schlechter da als andere, egal welcher Rasse er angehört. Verdunstung kann nur bis zu einem gewissen Grad der Luftfeuchtigkeit in der Umgebung funktionieren, und bereits ab 80 % kann praktisch keine Feuchtigkeit mehr verdampfen. Produziert der Hund nun noch Wärme durch Muskelarbeit, steigt die Körpertemperatur unweigerlich an und kann nicht mehr kontrolliert werden. Man sollte vorsichtig sein bei Pauschalaussagen, dass man bspw. erst ab 15 °C keine anstrengenden Trainingseinheiten mehr machen sollte, denn dieser Prozentsatz ist immer relativ. Wenn die erhöhte Körpertemperatur nicht binnen 10 – 20 Minuten sinkt, so läuft der Hund Gefahr, einen Hitzschlag zu erleiden. Dabei handelt es sich um ein komplexes Krankheitsgeschehen, bei dem es neben einer Störung des zentralen Nervensystems auch zu Organschädigungen wie akutem Nierenversagen, zu neurologischen Ausfällen sowie schweren Störungen der Blutgerinnung kommt. Sehr viele Hunde mit Hitzschlag versterben trotz intensiver tiermedizinischer Betreuung. Der (süddeutsche) Sommer Während unsere Malamutes also im Herbst, Winter und Frühjahr je nach Wetter trainiert werden, ist der Sommer in Cathi’s Meadow Garden eine Pausenphase. Da schalten wir alle eine Stufe runter, sowohl unsere Hunde als auch wir. Sind die Temperaturen im Sommer noch mild, aber die relative Luftfeuchtigkeit dennoch zu hoch für Training, verlegen wir unsere Aktivitäten in den schattigen Garten, den kühlen Wald oder auf die Neckarwiesen am Wasser und beschäftigen uns vorrangig mit Nasenarbeit, mit Kopfarbeit durch Kommandos und Tricks oder mit Wasserspaß auf dem Stand Up Paddle. Dies sind gute Möglichkeiten, den Hund anderweitig auszulasten. Vorrangig geht es hier mehr um die mentale Beschäftigung, da die Luftfeuchtigkeit den körperlichen Part bereits übernimmt. Leckerlis gibt es vermehrt in gefrorener Form (Joghurt, Tee, Eiswürfel, …) und auch sonst steht mehr frisches Wasser bereit als sonst. Quellen: NSSV (2018), Sport im Sommer.
  • Warum züchtet ihr Alaskan Malamutes?
    Weil wir von der Rasse begeistert sind, weil wir täglich viel Freude mit unseren Hunden haben. Und weil wir uns riesig freuen, Welpen auf ihrer Reise in ihr neues Heim zu begleiten. Wir züchten nicht, um eine bestimmte Linie, ein bestimmtes Aussehen oder ein bestimmtes Wesen weiterzuentwickeln. Wir züchten auch nicht mit Blick auf die Gesundheit. Das ist für uns kein Zuchtziel, das ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Unser Zuchtziel Wir wollen so natürlich und vielfältig wie möglich züchten. Die Zusammensetzung unseres Rudels basiert auf dem Ziel der Vielfalt. Jeder unserer Malamutes unterscheidet sich vom anderen, im Aussehen und im Wesen. Einen Rassestandard können wir dabei nicht unbedingt erkennen, denn unsere Malamutes sind komplett unterschiedlich – und das finden wir gut so. Unsere Vision ist es, mit unserem internationalen Genpool eine vielfältige Schlittenhunderasse zu züchten und nach den Standards der FCI zum Erhalt einer gesunden Rasse beizutragen. Den Wurf planen zwar wir – aber unsere Hunde entscheiden, wie es klappt. Und dann wird es spannend, was dabei herauskommt. Hündinnen und Rüden leben bei uns zusammen im Rudel. Sie sind sich sympathisch, und manchmal auch mal nicht. Die Natur nimmt – unter unserer Aufsicht – ihren Lauf. Dass wir nach den Regeln des DCNH züchten, heißt für uns, dass unsere Zucht trotzdem kontrolliert und überwacht wird. Auch das finden wir gut und hinter den Regulatorien stehen wir.
  • An wen wende ich mich mit Fragen, nachdem der Welpe bei uns eingezogen ist?
    Jeder Züchter, der sehr viel Zeit, Mühe, Liebe und Geld in die Aufzucht seiner Welpen investiert, wird immer gerne Fragen über die Zucht und Haltung der Rasse beantworten. Vor der Welpenabgabe und auch danach. Für einen seriösen Züchter ist es sehr wichtig, dass der zukünftige Hundebesitzer sich interessiert und Fragen stellt und sich auch nach der Gesundheitssituation der Elterntiere erkundigt. Denn je besser man die Interessenten durch diese Gespräche kennenlernt, desto besser kann eingeschätzt werden, ob die Rasse im Allgemeinen und welcher Welpe im Speziellen zu seinem zukünftigen Besitzer passt. Am wichtigsten ist für uns die Kenntnis, wie unsere Welpen in Zukunft leben werden. Die Meadow Garden Malamutes sind bei uns in guten Händen und sollen auch in gute Hände übergeben werden. Deshalb schätzen wir auch den Kontakt zu möglichen zukünftigen Besitzern. Daher stehen wir auch nach Auszug der Welpen den neuen Welpeneltern mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Gesundheit, Probleme, Pflege und Erziehung geht, und freuen uns natürlich auch so zu sehen, wie es unserem Nachwuchs ergeht.
  • Haben die Meadow Garden Malamutes ‚Papiere‘?
    Arten von ‚Papieren‘ Es gibt verschiedene Arten von ‚Papieren‘. Zu unterscheiden ist hier von den Dokumenten, die sowohl behördlich als auch international anerkannt sind – dem Impfausweis und dem EU-Heimtierausweis – und dem Abstammungsnachweis eines Zuchtvereins, dem ein anerkannter Züchter angeschlossen ist. Im Fall der Meadow Garden Malamutes sind diese drei Arten von Papieren vorhanden. Unsere ‚Papiere‘ sind innerhalb des Deutschen Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) und in dessen übergeordneten Dachorganisation – dem Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) – anerkannt. Der VDH ist der Dachverband vieler angeschlossener rassetypischer Vereine und als Vertreter Deutschlands in der Fédération Cynologique Internationale (FCI) vertreten. Daraus ergibt sich ein großes Netzwerk an Vereinen und Dachverbänden, die untereinander ihre Papiere anerkennen. Auch die Abstammungsurkunden unserer Crazy Nukka Amber Song (Polish Kennel Club), Xandra Vasilyev Ostrov (Ukrainian Kennel Union) und unseres Zero Star Terreno (Belorussian Cynological Union) wurden in Deutschland vom DCNH bestätigt, da ihre Zuchtstätten den jeweiligen Landesvertretern der FCI angehören. Die Abstammungsurkunden von Manouk und Miska vom Runower Lindenhof wurden direkt vom DCNH ausgestellt. Zuchtordnung Der VDH stellt für unsere Zucht die Rahmenbedingungen fest, der DCNH die genaue Zuchtordnung mit den verbindlichen Regeln der Zucht. Hier finden sich nicht nur die Voraussetzungen, die für die Zuchthunde detailliert geregelt werden, sondern auch die Anforderungen an uns als Züchter und an unsere Zuchtstätte. Eine wesentliche Voraussetzung an den Zuchthund ist in erster Linie der gesundheitliche Aspekt. Es darf nur mit gesunden und wesensfesten Hunden gezüchtet werden. Jede Hunderasse verfügt über einen ganzen Katalog an Krankheiten, die erblich bedingt sind oder begünstigt werden. Auf diese bekannten Merkmale hin werden die Hunde untersucht. Je detaillierter die Anforderungen in der Zuchtordnung aufgestellt sind, desto mehr ist man als Züchter angehalten, die eigenen Zuchthunde untersuchen zu lassen. Anerkannter Hundezüchter Ein anerkannter Hundezüchter hat seine Zucht also angemeldet und züchtet offiziell für einen Rassehundeverein, im Fall der Meadow Garden Malamutes den DCNH. Damit wir uns in diesem Verein als Hundezüchter qualifizieren konnten und für unsere Welpen die erforderlichen Papiere erlangen können, mussten verschiedene Stationen durchlaufen werden: Ausbildung und Sachkundenachweis Abnahme der Zuchtstätte und Beantragen eines Zwingers Erlaubnis der Zucht durch das Veterinäramt Zuchtzulassung der Hunde Als Alaskan Malamute Zwinger of Cathi’s Meadow Garden haben wir uns mit den gesetzlichen Anforderungen und Zuchtbestimmungen vertraut gemacht. Die Regelungen mögen auf den ersten Blick viel erscheinen, doch letztendlich dienen sie dem Wohlergehen der Tiere. Sie stellen nämlich sicher, dass eine Hunderasse als solche erhalten bleibt – mit all ihren besonderen Charaktereigenschaften, ihren äußerlichen Merkmalen und vor allem ihrer Gesundheit. Eigenverantwortung Die jeweiligen Vereine und Verbände geben die Mindestanforderungen an die Hundezucht vor. Diese sind in der Regel bemüht, dessen Einhaltung im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu überwachen. Allerdings entbindet auch eine gute und detailliert gestaltete Zuchtordnung keinen Züchter von der notwendigen Eigenverantwortung. Die wesentlichen Punkte bleiben der Eindruck der Hunde, des Hundezüchters und das Vertrauen zueinander. Als Interessent:in sollte man nicht blind alles glauben, was ‚auf Papier‘ steht. Man sollte sich selbst um Informationen bemühen und Vergleiche anstellen, um selbst eine anerkannte Zuchtstätte als ordentlich einschätzen zu können. Quellen: Cornelius, A. (2022), Hundepapiere: Anerkannte und nicht-anerkannte Papiere.
  • Welche Fragen sollte ich beim Welpenwunsch an den Züchter stellen?
    Vor dem ersten Besuch Bereits bei der Kontaktaufnahme lohnt es sich, die ersten wichtigen Fragen zu stellen. So hat man gleich einen ersten Eindruck, ob sich bei einer weiteren Anfahrt ein Besuch bei den Welpen überhaupt lohnt. Außerdem geht eventuell so manche Frage in der Aufregung der ersten Begegnung unter. Welche Fragen sollte man beim ersten Kennenlernen stellen? Seid ihr Mitglied in einem Rasseverband oder -verein? Stichwort Zuchtordnung Gibt es eine Ahnentafel und einen Impfpass? Stichwort Gesundheit Warum züchtet ihr diese Rasse? Stichwort Herzblut Was kostet ein Welpe und gibt es einen Kaufvertrag? Stichwort Welpenhandel und Haftung Sind all diese Fragen an den Hundezüchter zufriedenstellend beantwortet, wird es Zeit für den ersten Besuch bei den Welpen. Zum einen sollte auch der Züchter den Interessenten unter die Lupe nehmen wollen und zum anderen passt auch nicht jeder Welpe zu jedem Menschen. Im Rahmen eines persönlichen Besuchs können so weitere wichtige Fragen gestellt und die Lebensbedingungen von Welpen und Hundemutter persönlich kennengelernt werden. Beim ersten Besuch So fesselnd der Anblick der kleinen Welpen auch sein mag – man sollte beim ersten Besuch unbedingt Augen und Ohren offen halten und auf das Bauchgefühl hören. Am besten hat man eine Liste mit Fragen. In der Aufregung vergisst man sonst vielleicht wichtige Punkte. Worauf sollte man bei der Besichtigung achten? Zeigen Sie mir Ihre Zuchtstätte? Stichwort Seriosität Darf ich mir die Welpen in Ruhe anschauen? Stichwort Gesamteindruck Kann ich die Hundemutter sehen? Stichwort Verhältnis ‚Züchter – Mutter – Welpe‘ Wer ist der Deckrüde? Stichwort Seriosität Hatten die Elterntiere bereits Vorerkrankungen oder vorherige Würfe? Stichwort Gesundheit Waren die Welpen schon beim Tierarzt oder wer ist der Tierarzt? Stichwort Gesundheit Womit werden die Welpen gefüttert? Stichwort Gesundheit Wie werden die Welpen sozialisiert? Stichwort wesensfester Charakter Darf ich wiederkommen? Ein Welpe sorgt für eine Menge Veränderung im Leben der Besitzer und entsprechend gut sollte die Anschaffung eines Alaskan Malamutes überlegt sein. Ein seriöser Züchter wird einem bei dieser wichtigen Entscheidung mit Rat und Tat zur Seite stehen und einen niemals zum Kauf überreden oder gar drängen. Wir werden Interessenten ausführlich erklären, was Hunde dieser Rasse benötigen, wie viel Auslauf sie brauchen, ob sie gut mit kleinen Kindern oder Katzen auskommen und welche Ansprüche sie an Pflege, Ernährung und Erziehung stellen. Und unter diesem Aspekt werden auch wir den Interessenten ganz genau unter die Lupe nehmen um sicherzustellen, ob unseren Welpen ein artgerechtes und liebevolles Zuhause geboten werden kann. Quellen: Welpenliebe (2022), Seriöse Hundezüchter oder Vermehrer. Zooplus Magazin (2022), Wichtige Fragen an den Hundezüchter.
  • Welche Fragen werden wir beim Welpenwunsch an Interessenten stellen?
    Was die Zucht für uns bedeutet Rassehunde zu züchten, erfordert viel Einsatz und Engagement. Ohne Herzblut würden wir die strengen Auflagen durch die Zuchtkommission, die Prüfungen durch den Zuchtwart, die langen Stunden auf Zuchtausstellungen und die schlaflosen Nächte bei unserer Mutterhündin vermutlich nicht aushalten. Natürlich verdienen wir Züchter mit dem Verkauf unserer Welpen auch Geld. Doch gemessen am Arbeitseinsatz sollte man als Interessent schnell merken, dass es einem beim Züchten vor allem um die Liebe und die Erhaltung der Hunderasse geht. Denn in erster Linie steht das Wohl der Welpen im Vordergrund. Der finanzielle Aspekt ist wichtig für eine artgerechte Haltung sowie die Möglichkeit einer hochwertigen und gesunden Aufzucht. Aber am wichtigsten ist für uns die Kenntnis, wie unsere Meadow Garden Welpen leben werden, bevor wir sie abgeben. Deshalb schätzen wir auch den Kontakt zu möglichen zukünftigen Besitzern. Auch nach Auszug der Welpen stehen wir den neuen Welpeneltern mit Rat und Tat zur Seite und freuen uns natürlich auch zu sehen, wie es unserem Nachwuchs ergeht. Für jeden Topf eine Mütze Wir übergeben unsere Welpen nicht jedem bzw. versuchen auch zu schauen, welcher Welpe zu welchem neuen ‚Rudel‘ passt. Wir werden also die Lebensumstände erfragen und was in Zukunft mit dem Welpen geplant ist: Wie sieht die wohnliche Situation aus? Gibt es Vorerfahrung mit Hunden? Wie wird der Alltag aussehen? Sind alle Familienmitglieder derselben Meinung bei der Hundeanschaffung? Soll gezüchtet werden? Soll ausgestellt werden? Soll Zughundesport betrieben werden? Welche anderen (tierischen) Mitglieder gibt es in der Familie? ... ? Bitte nicht wundern, wenn wir viele Fragen über Lebensumstände, Arbeit und Zukunftspläne stellen. Ein Alaskan Malamute kann ein anspruchsvoller Hund sein und nicht selten kommt es vor, dass ein Welpe nach kurzer Zeit wieder beim Züchter einzieht oder anderweitig vertröstet wird. Das darf nicht passieren! Die Meadow Garden Malamutes sind bei uns in guten Händen und sollen auch in gute Hände übergeben werden. Je besser wir die Interessenten kennenlernen, desto besser können wir einschätzen, ob die Rasse im Allgemeinen und welcher Welpe im Speziellen zu diesem neuen Leben passt. Quellen: Welpenliebe (2022), Seriöse Hundezüchter oder Vermehrer. Zooplus Magazin (2022), Wichtige Fragen an den Hundezüchter.
  • Sind ‚Papiere‘ beim Welpenkauf wirklich so wichtig?
    Unterschied zwischen seriösem Hundezüchter und Vermehrer Ein Hund ohne Papiere ist nicht automatisch ein Ausschlusskriterium zum Kauf, ein Züchter ohne anerkannten Zwinger nicht automatisch ein Vermehrer. Mit Sicherheit gibt es tolle Hobbyzüchter, die sich mit viel Fachwissen und Liebe um ihre Tiere kümmern und alle Fragen bezüglich der Elterntiere, der Gesundheit, der Erziehung, Futter und mehr beantworten können. Auch ein privater Tierverkauf kann ein Glücksgriff sein. Wichtig ist immer das Wohl der Tiere. Geht man mit offenen Augen an die Sache heran, erkennt man relativ schnell, ob diese Situation mit einem Kauf unterstützt werden sollte oder lieber nicht. Ein Vermehrer hat vor allem das Geld im Blick. Er lockt mit vergleichsweise günstigen Preisen und will mit den Hunden so schnell wie möglich viel verdienen. Dadurch steckt er auch kein Geld in die Tiere. Er gibt kein Geld für Tierarztbesuche aus und auch beim Futter und bei der Unterkunft wird gespart. Schlägt der vermeintliche Züchter ein Treffen mit dem Welpen auf einem Parkplatz statt zuhause vor, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Niemals unseriöse Züchter unterstützen Hat man den süßen Welpen dann aber gesehen, wie er freudig mit seinem kleinen Schwänzchen wedelt und seinen treuesten Hundeblick aufsetzt, ist es für Vernunftentscheidungen oft zu spät. Das wissen eben auch unseriöse Tierhändler, die mit kranken, ängstlichen und schlecht sozialisierten Welpen auf schnelles Geld hoffen. Und selbst wenn wir wissen, dass dieser Verkäufer nicht seriös ist, haben wir das Bedürfnis, wenigstens einem seiner unschuldigen Hunde durch den Kauf ein besseres Leben zu schenken. Doch tut man damit langfristig weder sich noch dem Welpen einen Gefallen und unterstützt lediglich den illegalen Welpenhandel. Ein seriöser Züchter zieht seine Welpen liebevoll auf. Die Welpen werden altersgerecht und hochwertig ernährt und erleben die ersten Wochen in einem liebevollen Umfeld. Und das mit Papieren oder ohne. Ein Hund ist durch seine Papiere nicht unbedingt mehr oder weniger wert. Stammbaum, Ahnentafel und Papiere sind aber notwendig, wenn man den Hund selbst zur Zucht anmelden oder an Rassehunde-Ausstellungen teilnehmen möchte. Papiere kann der Hund nur haben, wenn der Züchter als solcher anerkannt wurde und seine Zucht angemeldet hat sowie seine Würfe kontrolliert durch einen Rasseverband abnehmen lässt. Ein Hund ohne Papiere ist offiziell also kein reinrassiger Hund, auch wenn beide Eltern tadellose Papiere haben. Papiere fungieren als ‚Gütesiegel‘ Seriöse Züchter einer Rasse sind in der Regel über einen offiziellen Rassehundeverein organisiert, in unserem Fall ist das der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH). Da es sich bei dem Alaskan Malamute um eine anerkannte Hunderasse handelt, ist der DCNH einem übergeordneten Verband (in Deutschland dem Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH)) angeschlossen. Ein anerkannter Hundezüchter hat seine Zucht also angemeldet und züchtet offiziell für einen Rassehundeverein. Um sich in einem solchen Verein als Hundezüchter zu qualifizieren und für seine Welpen die erforderlichen Papiere zu erlangen, müssen verschiedene Stationen durchlaufen werden: Ausbildung und Sachkundenachweis Abnahme der Zuchtstätte und Beantragen eines Zwingers Erlaubnis der Zucht durch das Veterinäramt Zuchtzulassung der Hunde Auch der Alaskan Malamute Zwinger of Cathi’s Meadow Garden musste sich mit den gesetzlichen Anforderungen und Zuchtbestimmungen vertraut machen. Die Regelungen mögen auf den ersten Blick viel erscheinen, doch letztendlich dienen sie dem Wohlergehen der Tiere. Sie stellen nämlich sicher, dass eine Hunderasse als solche erhalten bleibt – mit all ihren besonderen Charaktereigenschaften, ihren äußerlichen Merkmalen und vor allem ihrer Gesundheit. Quellen: Welpenliebe (2022), Seriöse Hundezüchter oder Vermehrer. Zooplus Magazin (2022), Hundezüchter werden: Gesetze, Anforderungen & Aufgaben. Zooplus Magazin (2022), Wichtige Fragen an den Hundezüchter.
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