Meadow Garden Malamutes im Portrait (8/8): Crazy Nukka Amber Song
- Tina

- 8. März
- 4 Min. Lesezeit
Nach der Vorstellung unseres Elemental Litters richten wir den Blick nun auf ihre Mutter: Crazy Nukka Amber Song – Queen of Chaos, Best in Specialty Show Gewinnerin und vielleicht das eigenartigste „Nukka-Tier“, das je durch den Meadow Garden gestreift ist.
Vor kurzem haben wir euch unseren Elemental Litter hier im Blog und auch auf Social Media noch einmal ausführlich vorgestellt. Sieben kleine Persönlichkeiten, die vor der Wintersaison in Cathi's Meadow Garden herangewachsen sind und nun bereits ihre ganz eigenen Abenteuer leben. Hinter diesen sieben Elementchen steht eine ganz besondere Mutter – und damit ist es an der Zeit, sie in unserer Portraitserie vorzustellen.

Crazy Nukka Amber Song wurde am 11.10.2021 im Kennel Amber Song in Poznań (Polen) geboren. Als eines der Gründungsmitglieder von Cathi’s Meadow Garden wurde sie als Welpe von Musher Harald und unserer Miska abgeholt und trat damit ihre Reise in den Schwarzwald an.
Unser ganz eigenes Nukka-Tier
Während die Geschwister Manouk und Miska als Welpen eher engelsgleich ankamen und Tante Xandra als gestandene siebenjährige Hündin Ruhe in das Rudel brachte, war Nukka vor allem eines: ein Wirbelwind. Erfrischend, energiegeladen – und manchmal auch anstrengend.
Doch schon bei den ersten Besuchen in der Hundeschule wurde schnell klar: Hinter diesem Chaos steckte eine junge Hündin, mit der man mit Aufmerksamkeit und Konsequenz eine besonders starke Verbindung aufbauen konnte.
Queen of Chaos
Ihr Name war von Anfang an Programm. „Crazy“ Nukka wurde ihrem Ruf gerecht – und ihr Spitzname als Junghund lautete nicht ohne Grund lange Zeit: „Nein Nukka.“ Sie ist weniger die Verschmuste im Rudel, sondern eher die Beobachterin. Eine mit wachem Blick, die das Geschehen aufmerksam verfolgt – die Welt zu ihren Pfoten als ihr eigenes, persönliches TV-Programm.
Mit ihrer ewigen Teenager-Mentalität hat sie den gesamten Zwinger erst einmal ordentlich aufgerüttelt. Kurz nach ihr kam Zero im Meadow Garden an, den sie sofort als ihren kleinen nervigen Bruder identifizierte. Gleichzeitig gewann sie dadurch aber auch endlich ihren eigenen Untertanen. Ganz verschwunden ist dieses Chaos übrigens bis heute nicht. Aber genau das macht sie zu dem, was sie ist: kein gewöhnlicher Malamute – sondern ein eigenartiges Nukka-Tier.
Gemütliche Runden mit Team Cathi
Vor dem Schlitten zeigt sich Nukka ebenfalls auf ihre ganz eigene Weise. Mit den anderen Hündinnen harmoniert sie nicht immer perfekt am Wagen – weshalb sie ein fester Bestandteil von Team Cathi geworden ist.
Dort dreht sie gemeinsam mit ihrem „Bruder“ Zero die gemütlicheren Runden vor dem Schlitten. Für das schnelle Runower-Geschwisterteam hätte sie ohnehin etwas zu kurze Beine – und neben ihrem großen Schwarm Manouk würde sie sich vermutlich sowieso nicht mehr auf das Ziehen konzentrieren. So bleibt sie lieber Teil ihres eigenen kleinen Teams, das die entspannteren Touren durch die winterliche Landschaft genießt – oder die Wasserstraßen auf ihrem Stand Up Paddle endeckt.
Frisches Blut für den Meadow Garden
Als Teil unserer Zucht bringt Nukka eine spannende Ergänzung in unser Rudel. Sowohl optisch als auch von ihrer Abstammung unterscheidet sie sich deutlich von den anderen Meadow Garden Malamutes.
Mit ihrer besonderen Fellfärbung, der markanten Maske und ihrem beeindruckenden Fell hat sie schon früh gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Bei der Alaskan Malamute Rassespezial in Gafsele (Schweden) überzeugte sie schließlich auch im Ring:
V1 – Offene Klasse – Best of Breed (BOB) – Best in Specialty Show (BISS)
Unter 26 teilnehmenden Malamutes setzte sie sich durch und gewann unter Richter Arvid Göransson die SPHK Clubschau. Besonders bemerkenswert: Während sie als Junghund auf Ausstellungen oft eher als „Nackthund“ erschien, präsentierte sie sich in Schweden erstmals in voller Winterpracht – und gewann direkt die höchsten Auszeichnungen.
Nukka's Pedigree findet ihr inkl. Links in ihrem Profil bei unseren Meadow Garden Malamutes.
Eine Mutter auf ihre ganz eigene Art
Mit dem Elemental Litter hat Nukka ihren ersten Wurf großgezogen – sieben Welpen, die sie nach einem Besuch bei Tina und einem kurzen Flirt mit Papa Fluke anschließend im Wesentlichen selbst aufgezogen hat. Wer ihre Persönlichkeit kennt, wird vielleicht schmunzeln: In der Menschenwelt würde man sie vermutlich als EIP – „emotionally immature parent“ – beschreiben.
Doch ihre Welpen sind der beste Beweis dafür, dass ihr ganz eigener Stil funktioniert hat. Die Elementals sind ein besonders bunter Wurf geworden – und schon jetzt zeigt sich bei den inzwischen sechs Monate alten Hunden deutlich, dass sie das prächtige Fell ihrer Mutter geerbt haben.
Ohne Nukka wäre es ruhiger – aber auch langweiliger
Neben unserem Rudel aus Malamuten gibt es im Meadow Garden eben auch noch etwas anderes: unser Nukka-Tier. Und auch wenn das Leben hier ohne sie sicherlich ein gutes Stück ruhiger wäre – eines steht fest: Langweiliger wäre es ganz bestimmt auch.
Mit diesem Portrait endet unsere achtteilige Reihe „Meadow Garden Malamutes im Portrait“, in der wir euch die Gründungsmitglieder unseres Kennels sowie die Menschen hinter Cathi’s Meadow Garden vorgestellt haben.
Wer unseren Blog und unsere Social-Media-Kanäle aufmerksam verfolgt hat, weiß jedoch längst: Der Meadow Garden ist inzwischen gewachsen und besteht schon lange nicht mehr nur aus seinen ursprünglichen Gründungsmitgliedern. Daher werden wir euch bald in einem kleinen Special ein neues schwedisches Schwestern-Duo vorstellen, das mittlerweile ebenfalls Teil des Meadow Gardens ist – und das gleich seine ganz eigenen spannenden Neuigkeiten mitbringt.
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